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Teilnehmerstimmen zum “OFFENEN JAHRESTRAINING”


Das Leitungsteam möchte sich bei allen Teilnehmer und Teilnehmerinnen
des Jahrestrainings für die offenen und ehrlichen Rückmeldungen bedanken.
Es war eine wunderbare und intensive Reise des Wachstums und der Heilung

Anja, 36
Für mich hat sich einiges getan. Mein Vertrauen und auch meine Liebe zu mir selbst sind gewachsen. Ich lebe immer mehr mein Leben, höre auf meinen Körpergefühl und spüre ihn jeden Tag neu. Auch wenn ich immer mal wieder an meine Grenzen komme, oder an dem Ort der Angst, finde ich meine Kraft und gehe weiter. Vor allem die SE-Übungen waren für mich sehr tiefgehende Übungen. Nur ich allein, kann mein Wohlbefinden selbst steuern. Durch die Ressourcen entdecke ich immer mehr mein Wohlgefühl und gehe mit meiner Aufmerksamkeit in meinem Körper, um dieses Gefühl des Glücks hervorzurufen.
Meine Beziehung zu meinem Mann hat sich total verändert. Dadurch dass ich meine Sehnsüchte, Bedürfnisse und Wünsche kennengelernt habe und ich sie mitteile, ist es für meinen Mann auch viel einfacher geworden, seine Wünsche zu äußern. Wir leben zurzeit eine wahnsinnige erfüllende Beziehung und unsere Sexualität hat eine ganz neue Basis bekommen. Sexuelle Intimität – es ist kein Sex mehr! In unserer sexuellen Intimität darf alles da sein, was gerade Zeit und Raum braucht, z. B. Freude oder Trauer/Tränen bis hin zur Ekstase. Sie bedeutet für mich, selbst mit meinen tiefsten Gefühlen in Kontakt zu sein, Kontakt mit meiner Verletzlichkeit, mit meinem inneren Kind, Zartheit, wilden Leidenschaft, so öffnen sich für mich und meinem Partner die Toren einer erfüllenden Sexualität. Ich liebe mein Leben! Das Jahrestraining war für mich eine tiefgehende Reise zu mir selbst.
Die kleine, ängstliche Anja habe ich verabschiedet und die Neue, die kraftvolle Kriegerin LEBT!  Tantra hat mich tief in meinem Herzen berührt, voller Vertrauen, Liebe und auch Stolz lebe ich mein Frausein und gehe meinen Weg mit offenen Herzen. Danke für alles, was mir in diesem Jahr geschenkt wurde, was mir begegnet ist und mich wachsen lassen hat. Danke an all die Menschen, die für mich so liebevoll und wertschätzend da waren.

Remo, 33
Das Jahrestraining hat mir in hohem Masse verdeutlicht, wie sehr ich die Macht darüber habe mein tägliches Erleben positiv zu verändern. Dabei haben mir die Antischamübungen sehr geholfen. In dem ich mich zeigen konnte wie ich bin und dafür geliebt wurde und mich von der Gruppe verstanden gefühlt habe, bin ich zu einem besseren Selbstwertgefühl gelangt. Spontan ein kleines Lachseminar anzuleiten, welches funktionierte und an welches sich viele GruppenteilnehmerInnen auch gerne zurückerinnern hat mir ein Stück weit über ein früheres Trauma hinweggeholfen und mein Selbstwertgefühl weiter wachsen lassen. Durch die vielen achtsamen, einfühlsamen Begegnungen und liebevollen seelischen und körperlichen Berührungen habe ich mich getragen gefühlt und einen großen Teil des Vertrauens in das Gute in jedem Menschen zurückgewonnen. Seit dem Jahrestraining versuche ich öfters nicht mehr zu verurteilen und das Geschenk in jedem Menschen zu sehen, welches er zu geben hat.
Während diesem Trainingsjahr konnte ich immer mehr diesen alten Schmerz tiefer Sehnsüchte nach einer liebevollen Beziehung mit knisternder Erotik wieder zu- und damit teilweise loslassen. Dadurch bin ich jetzt besser fähig in mich hineinzuspüren welche sexuellen Begegnungen mich nähren und wo ich mich abgrenzen kann. Auch mein Gesundheitszustand hat sich durch zahlreiche Auflösungen von Energieblockaden erheblich verbessert. Ich würde mich heute erneut für ein Jahrestraining bei “Bewusster leben und lieben” entscheiden.

Barbara, 46
Ich erinnere mich noch ganz genau an einen kurzen Text im Gästebuch deiner Homepage in dem stand: >Tantra ist radikal - es wird dich und dein ganzes Leben verändern ... du wirst lachen und weinen,<
Das hat mich fasziniert und ich bin neugierig geworden, weil ich so dringend in meinem Leben etwas verändern wollte!
Jetzt lebe ich den Augenblick - immer öfter und immer bewusster .... Allein  das ist eine so große Lebenshilfe. Man hört und liest das ja ständig und überall. Aber irgendwie war das nie richtig bei mir angekommen! Jetzt hab ich was dazugelernt, denn es gelingt mir immer besser. Und ich habe meine Umwelt und die Menschen ganz anders wertschätzen gelernt - plötzlich nehme ich viel mehr Schönheit wahr. Das ist herrlich. Und ich geh auch ganz anders mit den Menschen um - sowohl Zuhause als im Job oder auf der Straße ... es ist verblüffend. Ich bin einfach positiver und bekomme somit auch viele positive Reaktionen.

Ich habe gemerkt, wie wichtig es für mich ist, ernsthafte und tiefe Gespräche führen zu können und wie qualitativ anders mein Zusammensein mit anderen inzwischen oftmals ist: ... letztens hatte ich diesbezüglich ein ganz interessantes Erlebnis. Ich hatte 5 Freundinnen zum Essen eingeladen .. sie redeten pausenlos über ihren Job (alles Lehrerinnen) und ich dachte schon, na der Abend kann ja heiter werden, gähn. Plötzlich fragte mich eine: Ja und wir geht's dir jetzt so? Erst war ich überrascht, dass sich überhaupt jemand für mein (Innen)-Leben interessierte, so wie sie in ihre beruflichen Dinge vertieft gewesen waren. Nun, da hab ich einfach erzählt .. ich kam ja frisch vom letzten Teil des Jahrestrainings und war davon ziemlich erfüllt. Hab mich ein stückweit gezeigt und auf einmal wurde das Gespräch ganz anders ... kein Berufsgeplänkel mehr - plötzlich begannen sie von sich zu erzählen und es fand ein echtes Gespräch statt.

Mein Leben hat sich im letzten Jahr um 180 Grad gedreht - Trennung nach 13 Jahren Beziehung, neuer Wohnort, neuer Job ... neuer Freund. Passend dazu lief parallel das Jahrestraining, das mich immer wieder hat hinschauen lassen, was Sache ist bei mir - und das mir durch das Miterleben der Prozesse der anderen Teilnehmer auch wichtige Tipps gegeben hat. Nicht zuletzt mit Hilfe der Selbst-Erfahrung, die ja das Kernstück all dessen ist. Nirgendwo anders fangen Veränderungen an, wenn nicht bei mir! Und wenn ich aus mir heraus wieder glücklich sein kann, läuft auch alles andere wie von selbst.

Ich habe gelernt, zu vertrauen - dass schon alles richtig sein wird, wie es passiert. Dass ich nichts verpasse, wenn ich nicht "zuschlage", und dass die richtigen Menschen und  Ereignisse auf mich zukommen und geschehen, auch wenn ich selbst nicht viel dafür tue. Ich lebe seitdem relaxter und weniger gehetzt.

Tantra bedeutet für mich, dass alles in meinem Leben miteinander verwebt ist - vor allem auch Körper und Geist ... meinen Körper nehme ich jetzt wieder wichtig, nehme ihn bewusster wahr, freue mich an ihm. "Der Körper ist der Tempel der Seele" ... wie lange hatte ich mir das gar nicht klar gemacht! "Jeder Mensch ist ein sexuelles Wesen", auch diese Tatsache geistert mir oft durch den Kopf - und nicht nur dort herum - und es macht Spaß und Freude, das anzunehmen und danach zu leben.

Der Punkt an dem ich jetzt stehe ist kein Ziel, nichts Fixes. Es ist eine Station auf meinem weiteren Weg. Mein Leben ist wieder spannend und bunt geworden, ich bin offener denn je und voller Hoffnung, dass alles so richtig ist, wie es für mich passiert. Mit so einem Fokus leben zu können ist ein unglaubliches Geschenk, es macht frei.

Die Chance eines Jahrestrainings liegt für mich in der kontinuierlich festen Gruppe - man lernt die Leute wirklich kennen, kann vor keinem davonlaufen. Man lernt sich abzugrenzen, zu öffnen .. sich zu zeigen, schenkt Vertrauen und bekommt es - das ist ein schönes Übungsfeld. Fast so ein bisschen wie in einer großen Familie.

Wertvoll für mich waren auch die einzelnen Themenschwerpunkte: Inneres Kind, Somatic Experiencing, Tantra-Massage, so manche Übung, in der "gespielt" wurde und dadurch gespiegelt, wie's im wahren Leben läuft bzw. laufen könnte.

Robert, 40
Der Begriff Wachstum hat schon zu Beginn des Jahrestrainings eine besondere Bedeutung für mich bekommen. An dem (für mich) ersten Teil in Kisslegg hat eine Morgenmeditation meine Wahrnehmung für mich selbst geöffnet – ich bin gewachsen – unendlich über mich hinaus gewachsen – vom kleinen ängstlichen Jungen zum großen, starken Mann mit aufrechtem Gang und Selbstachtung.

Die Morgenmeditation (Polster in den Bauch drücken oder auf das Polster legen und all die Kraft aus dem Becken in den Polster drücken, Sexual- /Lebensenergie wecken) hat mich in eine Wildheit und Kraft gebracht, in der ich fast abgeschieden von der Umwelt mich neu entdecken konnte. Die unglaublich starke Energie hat all meine Blockaden, meine Scham, meine Ängste und Unsicherheiten überwunden und mich meine Größe und Kraft spüren lassen. Ich habe geschrieen, geweint, gelacht, getobt, auf den Boden getrommelt, gebrüllt und wieder geweint und gelacht zugleich.

Nach der einstündigen wilden Meditation ging ich benommen, völlig durchgeschwitzt und erschöpft durch lange Gänge auf mein Zimmer um zu Duschen. Ich stieß eine Schwingtüre zu einem langen Gang auf und schlenderte an einigen Zimmertüren vorbei. Nach ungefähr 10 Metern blieb ich stehen und drehte mich um. Ich hatte mir den Kopf an dem Türstock angeschlagen. Ich bin 1,92m groß und habe mir schön öfter mal den Kopf angeschlagen, aber das war schon lange her.

An diesem Tag bemerkte ich es erst mitten in dem langen Gang und drehte mich noch mal zur Türe um. Ich betrachtete den Türrahmen und sah mich in Gedanken nochmals durch diese Türe treten – ich war unglaublich groß und stark. Erstmals in meinem Leben nahm ich mich in meiner wahren Größe wahr, fühlte meine Größe und Stärke. In mir entstand ein neues Bewusstsein für mich selbst, für meine Wirkung auf andere Menschen. Dies war mein erster und wichtigster Wachstumsschritt. Ich habe begonnen mich selbst wahrzunehmen – nicht meine Bild von mir, sondern mich selbst!

Damit bin ich auch schon bei dem für mich zweitwichtigsten Wachstumsschritt – meine Wahrnehmung. Ich danke Dir lieber Peter für Deine Worte: „Achte Dich selbst! Was brauchst Du jetzt - in diesem Augenblick! Spür in Deinen Körper! Achte Dich selbst!“ Ich habe an diesem Wochenende begonnen mich in meiner Größe wahrzunehmen. An den Tagen danach hat Peter unsere Eigenwahrnehmung durch diese Worte immer mehr gestärkt und ich begann mich nicht nur wahrzunehmen, sondern auch mich selbst zu achten – meine Bedürfnisse zu entdecken und zu achten.

Mit Tränen der Freude in den Augen denke ich gerade eben an ein Wochenendseminar an dem meine Eigenwahrnehmung und Achtung so weit gediehen war, dass ich mich erstmals selbst in meiner Nacktheit und Ganzheit, mit all meinen Stärken und Schwächen annehmen konnte – mich selbst ansehen und die Gedanken fühlen: „Ich liebe mich!“ Ich brauchte die Worte nicht auszusprechen, ich fühlte sie und umarmte mich selbst.

Die Liebe zu mir selbst, die Achtsamkeit mir selbst gegenüber, die Sensibilität für die eigenen Bedürfnisse oder auch manchmal Bedürftigkeiten, die gesteigerte Wahrnehmung machen es mir heute leichter Emotionen, Ängste, Unsicherheiten oder Scham zu erkennen und damit umzugehen. Ich habe im Jahrestraining gelernt meine Gefühle anzunehmen – die Guten, wie die Schlechten. Und ich habe gelernt, dass ich diese Gefühle auch zeigen darf.

Die wertschätzende Atmosphäre, der achtsame Umgang des Trainers und der Teilnehmer untereinander haben es mir möglich gemacht mich mit meinen Gefühlen, Ängsten und meiner Scham zu zeigen. Es war wunderschön und heilsam für mich zu erkennen, dass ich dafür nicht verachtet, sondern sogar vielmehr noch geschätzt, geachtet und geliebt werde. Je offener und weicher ich wurde, desto mehr Liebe und Wertschätzung wurde mir entgegengebracht.

Die vielen tantrischen Elemente des Jahrestrainings haben mir ein Gefühl der Verbindung von Sexualität, Herzensenergie und Spiritualität ermöglicht. Meine eigene Sexualität und die Sexualität gemeinsam mit meiner Partnerin haben sich dadurch verändert und erweitert. Die tantrischen Übungen und insbesondere die Tantra-Massage als Heilmassage hat es mir ermöglicht Verletzungen in der Sexualität zu überwinden, zu „heilen“. Heilen bedeutet in diesem Zusammenhang für mich die Natürlichkeit und Leichtigkeit in der Sexualität wieder zu entdecken und zu leben! Ich erlebte und erlebe dies als befreiendes, wunderschönes und bereicherndes Geschenk!

Ursula, 39
Ich sehe in zwei Bereichen deutliche Veränderungen:
- zum einen die Selbstliebe,
- zum anderen die Scham
Meine mangelnde Selbstliebe, die daraus resultierende Co-Abhängigkeit in Beziehungen
u.v.m. hat mich schon sehr lange beschäftigt. Viele, viele Selbsterfahrungs- und Therapiestunden habe ich darum gekreist, hatte das Gefühl auf der klassischen therapeutischen Ebene alles ausgereizt zu haben. Das Bedürfnis mich mehr anzunehmen aus diesem Teufelskreis der Co-Abhängigkeit, zu meiner Kraft zu kommen, meinen Körper zu lieben war Triebfeder für das Jahrestraining.

Ja und das ist mir ein Stück weit auch gelungen. Beispiele fallen mir viele ein: die Lust und Freude an der Nacktheit, die Akzeptanz meiner Bedürftigkeit, mein "zu meiner Kraft stehen", genau hinzuschauen wie meine Wahrheit ausschaut, Verantwortung für mich selbst zu übernehmen (und anderen auch mal auf den Wecker fallen und lästig sein), mich nackt vor den Spiegel stellen zu können...
Ich habe das Gefühl ein ganzes Stück weiter gekommen zu sein und das fühlt sich so wunderschön an!

Und die Scham... Erst konnte ich mit dem Antischamtraining nicht soviel anfangen und inzwischen betreibe ich es in meiner individuellen Art ständig. Ich traue mich einfach mehr: nachzufragen, um eine Antwort zu bitten, vor einer größeren Runde eine Wortmeldung zu machen... alles Dinge, die mich früher fürchterlich stressten. Ich mag ja selbstbewusst wirken, bin aber doch sehr ängstlich und schüchtern. Ja und jetzt traue ich mich öfters für mich zu sorgen (und merke oft erst hinterher wie mutig ich bin)

Das ist der eine Aspekt der Scham. Der andere ist die Sexualität: da kann ich jetzt schlecht trennen was Jahrestraining und was wunderbare Entwicklung der Beziehung mit Carlo ist. Was ich merke ist, dass ich viele Schamgrenzen beim Sex gesprengt habe. Ich traue mich meine Schamlosigkeit zu leben, meine Geilheit, meine Kraft, meine Sanftheit, zu verführen und verführt zu werden. Klar habe ich immer noch meine Schamgrenzen, aber wie weit sind sie geworden!
Jenseits dieser beiden Themen Selbstliebe und Scham gibt es natürlich noch ganz viele Dinge die ich über mich, und v.a. mich in Beziehungen gelernt habe. Ein Schlüsselerlebnis war die Erfahrung dass ICH Angst vor Nähe, vor Beziehungen, ja vor dem Leben habe. Dies mir einzugestehen, hat mein Selbstbild gehörig ins Wanken gebracht. Und auch all die Aspekte von Eifersucht waren so in dieser Form neu für mich.
Mich als Paar in diesem Jahrestraining zu finden, einzulassen, um Freiheit und Nähe zu ringen war sehr spannend.

Birgitt, 54
Ich gehe meinem Weg:
Umweg - Abkürzungen - Kreuzungen - Hindernisse - Hürden
Entdecke Kraftquellen:
Energie - Liebe - Lust - Leidenschaft - männliche - weibliche
Treffe Entscheidungen:
Mut - Chance - Risiko - Scham - Fortschritt - Wachstum
Erlebe Entwicklung:
vom Perfektionismus zur liebevollen Unvollkommenheit

Claudia, 47
Ich bin heute sehr glücklich, die Entscheidung für dieses Jahrestraining getroffen zu haben. Was für eine Möglichkeit Innenschau zu halten.
Welche Wünsche, Bedürfnisse habe ich, welche Gefühle begleiten mich?
Wie funktionieren diese eingefahrenen Muster meines Verhaltens, welche verletzenden Erfahrungen gingen voraus? Wie lebt mein “Inneres Kind” heute? Wie steht es um meine Selbstliebe? Bin ich bereit 100% Verantwortung für mich zu übernehmen?
Mich mit diesen Themen im Training zu stellen, liess mich meine individuelle Wahrheit erkennen.
Die Arbeit war intensiv und nicht immer leicht. Mich mit meinen Gefühlen anzunehmen, meine Stärken, aber auch meine Schwächen zu sehen, schmerzliche Erlebnisse ansehen und anerkennen.
Viel Kraft habe ich erfahren durch die Präsenz und Begleitung der Leitung und durch die feste Gruppe. Es entstand Vertrauen, sich öffnen und sich zeigen. Und es entstand die Zuversicht, dass alles im Leben seine “Richtigkeit” hat.
Soviel ist in Bewegung gekommen. Heute will ich mich annehmen, mit allem was ich an mir kennengelernt habe. Ich erkenne mich an als sexuelles Wesen und erlebe meine Weiblichkeit. Ich erlebe mehr Bewusstheit im Umgang mit anderen Menschen. Ich kann mehr und mehr das Bewerten fallen lassen, was ist richtig, was falsch. Was ist, hat eine Vergangenheit und eine Zukunft.
Aber das Wichtigste ist die Gegenwart, der Augenblick, Jetzt.
Ich übernehme die Verantwortung und gestalte meine Leben. Ich schätze die Natur, meinen Partner, meine Familie, die Menschen in meinem Umfeld und alles, was ich noch nicht weiß. Das Leben ist ein Geschenk und ist interessanter geworden.

Thomas, 43
Die wichtigsten Wachstumsschritte in diesem Jahrestraining sind für mich:
- Wahrnehmung der Bedürftigkeit und schrittweise Heilung meines Inneren Kindes.
- Stabileres Gefühl des Angenommenseins durch das Universum durch die Erfahrung des
   bedingungslosen Angenommenseins in der Tantra-Jahrestrainings-Gruppe.
- Größerer Mut und innere Stärkung, mir selbst treu zu sein: It´s my life!
   Ich gehe meinen Weg und lebe meine Individualität in Beziehung zu allen anderen.
- Mut, auch vermeintliche Schwächen und Verletzlichkeit zu zeigen und die schöne
   Erfahrung, deswegen nicht von andern Menschen abgelehnt zu werden - im Gegenteil
- Bewusstwerden, dass die Ursache aller Probleme ein Mangel an Liebe ist,
   in erster Linie der Mangel an Selbstliebe!
- Tieferes Bewusstwerden, dass die Ursache allen Leidens das Anhaften an
   Überzeugungen und Glaubenssätzen aus der Kindheit ist, die zwar damals zur
   Problembewältigung angemessen waren, heute aber überprüft, losgelassen und durch
   angemessenere Sichtweisen ersetzt werden können/müssen.
- Immer mehr annehmen zu können, was gerade ist. Lieben, was ist. Mitfließen mit der
   Energie. Kein Widerstand. Vollkommene Akzeptanz dessen, was ist. Die momentane
   subjektive und objektive Realität als höchste Wahrheit - die aber im Zeitverlauf
   veränderlich ist.
- Alles ist mit allem verbunden. Alle sind mit allen verbunden. Letztendlich haben alle
   Menschen die gleichen Probleme. Wir sind in unserer göttlichen Natur eins.
- Kennenlernen von "Somatic Experiencing" als wirksame körperorientierte Methode,
   alte seelische Wunden und Verletzungen wahrzunehmen, sie anzuerkennen und durch
   Auffinden von vorhandenen Ressourcen in mir schrittweise zu heilen.
- Kennenlernen und Respektieren meiner Vitalität, inneren Kraft und sexuellen Lust.
- Viel Spaß und Freude gemeinsam in der Gruppe bei allen Übungen, beim gemeinsam
   Essen, Trinken, Tanzen, Lachen....

Inge, 62
In diesem Jahr ist es mir in einem großen Maße gelungen, die Beziehungen, Verbindungen und die Liebe zwischen Mann und Frau aus einer anderen Warte zu sehen und zu leben. Bisher gehörte dazu ein Mann an meine Seite, mit dem ich in Partnerschaft leben kann. Das habe ich Jahrzehnte getan und dabei den Blick verloren, dass Beziehungen vielfältig gelebt werden können, dass Liebe für mich eine andere größere Bedeutung hat, nicht mehr nur fokussiert Freund/-innen, Familie etc. Mein Liebesbild hat sich verändern lassen, es ist farbiger geworden, aber noch nicht fertig gemalt.
Ich habe meine Angst vor dem „Jungen Mann“ verloren, konnte mich in meiner Erotik zeigen und mitteilen. Das ist mir bisher nur in Männern meines Alters gelungen. Diese Angst, abgelehnt zu werden wegen meines Alters, war immer zu groß und ich konnte sie nur in dem geschützten Rahmen des Jahrestrainings ablegen.
Nein-Sagen-Können, ohne dieses Nein ständig zu hinterfragen und zu erklären. Die Erkenntnis: Nein ist ein Ja zu mir! Mir dieses Ja erlauben! Innezuhalten, hinzuspüren ob es wirklich ein Ja oder Nein gibt!

Kathrin, 37
Ich habe gelernt, mehr auf meinen Bauch, meine innere Stimme zu hören, nicht mehr nur das brave liebe Mädchen zu sein, sondern das zu sagen und zu tun, was ich wirklich möchte, und nicht was andere von mir verlangen. Leider klappt das hin und wieder
nicht, aber ich merke jetzt viel schneller, das etwas nicht stimmig ist und kann darauf reagieren bzw. mein Verhalten korrigieren.

Was ich wohl noch lernen muss ist, dies alles in Liebe zu tun, wohl überlegt und mit Bedacht, Worte zu wählen, die mein Gegenüber nicht verletzen bzw. daraus keine Vorhaltungen oder Verletzungen werden zu lassen. Aber wahrscheinlich ist das auch hier, wie überall. Mit Geduld und in kleinen Schritten erreicht man große Siege. *lach*

Loslassen und nicht an alten Vorstellungen und Glaubensmustern fest zu halten ist für mich sehr wichtig geworden und hat mir in vielen Situationen gezeigt, wie viel bewusster ich doch schon "Liebe lebe" und nicht nur reagiere. Und mit wie viel Positivem mich das Leben dann beschenkt. *grins*

Was ich jetzt gerade wieder als großes Thema entdecke - meine Sexualität, die sehr viel mehr Aufmerksamkeit und Heilung braucht, als ich es mir eingestehe.
Dort liebevoll die eigene Wahrheit entdecken fühlen und auch kundtun ist für mich immer noch sehr schwierig.

Ich bemerke immer wieder, wie oft ich doch nichts fühle, sich etwas falsch anfühlt, und nur um "zu gefallen" immer wieder in diesen Teufelskreis gerate, und einfach nur still halte und mich immer wieder selber damit verletze. Es ist für mich verdammt schwierig zu reden, und ich weiß auch, das ich diejenige bin, die das ändern kann und muss.

In meiner neuen Partnerschaft habe ich die Chance mich zu öffnen und
daran zu arbeiten.
Dazu
passt dieser schöne Spruch:
Große Siege werden durch Mut errungen.
Größere durch Liebe.
Die größten durch Geduld.

Markus, 31
In diesem Jahr haben sich eine Menge kleiner, aber entscheidender Dinge für mich verändert:
Ich habe mich als klassischer "Kopfmensch" tatsächlich zu jemandem entwickelt, der insbesondere auch bei sich selbst Dinge nicht mehr ausschließlich über*denkt*, sondern sich die Zeit nimmt, um sich in sie hineinzu*fühlen*. Die Spuren dieser Umstellung sind für mich mehr und mehr sichtbar, z.B. im Umgang mit mir selbst und mit den Menschen in meinem Umfeld.
An was ich mich erinnern werde:
Eigentlich war das Jahrestraining eine Reise zu mir.
Eine Reise angetrieben von der eigenen Wissensgier.
Eine Reise geschmückt mit Begegnung, Nähe und ganz viel Herz.
Eine Reise aber auch gefüllt mit Neugier, Ängsten und Schmerz.
Eine Reise ganz ohne den Verstand,
Eine Reise, die uns alle verband.
Ein Seminar, dass mein Leben nachhaltig positiv verändert hat.
Nur gut, dass ich nicht noch länger damit gewartet habe...

Teilnehmerin, 47
Ich habe mehr zu meiner Wahrheit gefunden. Konnte einige Verletzungen durchleben und loslassen die mit Beziehung zusammenhängen. Selbstverständlicherer Umgang mit Sexualität, Erotik und Nacktheit, obwohl ich anfangs dachte, auf diesem Gebiet keinen Bedarf an Befreiung zu haben. Von langjährigem Single-Sein in eine Beziehung gegangen

Rainer, 52
Ich habe meine Mitte gefunden. Meine Ressourcen helfen mir mit Negativ-Situationen fertig zu werden. Durch das Wissen über Co-Abhängigkeiten achte ich in der Beziehung darauf mich nicht sofort mit nach unten ziehen zu lassen.
Ein Beispiel aus dem täglichen Leben:
Ich bin beruflich viel auf der Autobahn unterwegs. Wir sind zu zweit im Auto. Die Fahrweise meines Kollegen (zu dichtes Auffahren, ständige Spurwechsel, überhöhte Geschwindigkeit) stört mich oft. Das hatte in mir Unwillen und Aggressivität ausgelöst, die im Zorn gegen den Kollegen und Streit ein Ventil suchte.
Seitdem ich meine Ressourcen kenne, hat sich das geändert. Wenn ich jetzt diesen Unwillen in mir spüre atme ich tief durch und konzentriere mich auf das Atmen und die Landschaft durch die wir grade fahren. Ich bleibe bei mir und lasse keinen Ärger hochkommen. Ich gebe dem keinen Raum!