Seminar “Schlüssel zur Selbstliebe und wirklicher Intimität”

“Nähe und Verbundenheit”

Nähe und Verbundenheit

Nähe und tiefe Verbundenheit erleben, nichts tun müssen, im Fluss der Liebe sich treiben lassen, Stille und Zärtlichkeit, wirkliche Intimität geschehen lassen, zeitlos und ohne Ziel.
Die Sehnsucht vieler Frauen und Männer. Warum passiert es so selten und was hindert uns daran, öfters in diesen ekstatischen und zeitlosen Raum einzutreten?

Bedürfnisse erfüllen in der Begegnung

Wenn wir uns begegnen, sind wir dann voller Erwartungen an den Partner, an die Partnerin, dass er/sie uns unsere Bedürfnisse erfüllt? Sind wir uns bewusst, mit welcher Absicht wir uns begegnen, und kennen wir unsere Bedürfnisse?
Wenn unsere Bedürfnisse im Vordergrund stehen, kommt meist die Angst hinzu, dass wir nicht das bekommen, was wir jetzt vom Partner/von der Partnerin brauchen. Wir tun viel, um nicht in Kontakt mit der Angst zu kommen. Oft vermeiden wir schon unbewusst, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen, um gar nicht erst in den Strudel der Angst hineinzugeraten.

Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen und aussprechen

Wir können lernen, den anderen anzunehmen mit seinen Bedürfnissen und doch auch die eigenen Bedürfnisse klar zu äußern. Wir können dem Partner Raum geben und seine Grenzen achten, und wir stehen zu den eigenen Bedürfnissen und lernen für uns sorgen.

Sich verletzlich zeigen und vertrauen lernen

Wir haben unsere Sexualität oft von unserem Herzen getrennt, um nicht so verletzlich zu sein. Wir haben kein Vertrauen, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden, müssen was tun, anstatt zu sein und geschehen zu lassen. Wir haben Angst, uns verletzlich zu zeigen und schützen uns vor alten Schmerzen. Uns fehlt das Vertrauen, dass alles richtig ist, was uns in der Begegnung geschieht.

Den Raum schaffen, um miteinander im Fluss zu sein

Im Seminar zeigen wir Wege auf, wieder mehr darauf zu vertrauen, dass wir das bekommen, was wir zum Lernen brauchen. In liebevollen und sehr achtsamen Übungen erfahren wir das Gefühl als Frau und als Mann angenommen zu sein und nicht nur als sexuelles Wesen begehrt zu sein. Wir schaffen den Raum für absichtsloses und sinnliches Zusammensein, wo Du Deine Grenzen wahrnehmen, mitteilen und setzen kannst. Oft kannst Du Dich erst dann wirklich einlassen, wenn Du Vertrauen in Dich selbst hast, Deine Grenzen wahrzunehmen, mitzuteilen und für Dich zu sorgen. Das schafft Vertrauen und gibt Dir Mut, Dich in Deinem Leben auf neue Begegnungen einzulassen. Sinnlichkeit und Nähe begegnen sich im Fluss der Liebe.

Die Verantwortung der Frau und des Mannes JA zu sich zu sagen

Die Verantwortung der Frau und des Mannes ist es, JA zu sich zu sagen, JA zur eigenen Energie und zu den eigenen Bedürfnissen und doch in Liebe zu bleiben mit dem Partner/der Partnerin und seinen Bedürfnissen. Dies kann in diesem Moment ein Nein gegenüber dem anderen bedeuten. Ganz wichtig dabei ist, dieses Nein gilt nur für diesen Moment. Dieses Ja zu sich Selbst, hilft letztendlich dem anderen, für sich Selbst zu sorgen und ermöglicht Wachstum für beide.

Die Verantwortung, das „JA“ des anderen anzunehmen

In der Verantwortung von Beiden liegt es, das Ja des anderen anzunehmen und für sich Selbst zu sorgen. Ganz schwierig und wichtig ist jedoch, die Verantwortung zu übernehmen für den alten Schmerz, den eine solche Situation auslösen kann. Allzu leicht machen wir den Partner/die Partnerin für den Schmerz verantwortlich, den er/sie ausgelöst hat. Wir fühlen und denken, „Er/Sie hat diesen Schmerz nicht nur ausgelöst, sondern Er/Sie fügt uns diesen Schmerz tatsächlich jetzt gerade zu“. Wir erkennen oft nicht, dass wir diesen Schmerz schon lange in uns tragen und wir ihn in unsere Beziehung mit hineingetragen haben.

Das „Ja zu sich“ und gleichzeitig das „Ja zum Partner/zur Partnerin“

„Ja zu sich Selbst“ und den eigenen Wünschen zu sagen und gleichzeitig „Ja zum Partner/zur Partnerin“ und seinen/ihren Bedürfnissen zu sagen, ist ein wichtiger Wachstumsschlüssel. Beide Energien haben Raum, sind die Wahrheit und müssen nicht diskutiert, bezweifelt oder weggeredet werden. Wir zeigen im Seminar Wege auf, beides da sein zu lassen und Raum für gegenseitiges Wachstum zu schaffen.
Wir haben unsere Sexualität von unserem Herzen getrennt. Wir haben kein Vertrauen, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden, müssen was tun, anstatt mehr zu sein und geschehen zu lassen.

Infos zur “selbstbestätigten und fremdbestätigten Intimität”

Wir möchten hier eine neue Form der Intimität vorstellen, die sich sehr von der üblichen Vorstellung von Intimität unterscheidet. Auszüge aus dem Buch “Die Psychologie sexueller Leidenschaft von David Schnarch”.

Intimität ist ein zweischichtiger Prozess, der sich nicht darauf beschränkt, dass Du dem Partner etwas von Dir preisgibst, sondern auch Deine Auseinandersetzung mit Dir selbst umfasst. Wenn Du nur Anteile von Dir offen legst, die Dir vertraut und angenehm sind, kann sich die elektrisierende Wirkung von Selbstkonfrontation und innerem Wachstum, die für echte Intimität kennzeichnend ist, nicht entfalten. Das könnte nun beinahe so klingen, als ob Du Intimität auch gewissermaßen im Alleingang, durch Meditation oder Selbstreflexion, herbeiführen kannst. Die zwischenmenschliche Dimension – insbesondere die Reaktion, die Du von Deinem Partner erwartest und erhältst– ist aber für den Prozess ebenso entscheidend wie Deine Empfindungen, die dadurch entstehen, dass Du etwas von Dir preisgibst.

Wie können schweigende Paare es schaffen, den toten Punkt zu überwinden und über Themen zu sprechen, denen sich eigentlich nur einer (oder keiner) von beiden stellen will? Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst zwei Formen der Intimität unterscheiden:

Fremd-bestätigte Intimität geht mit der Erwartung einher, der Partner werde akzeptieren, was wir ihm sagen, Einfühlungsvermögen zeigen oder sich seinerseits öffnen.

Selbst-bestätigte Intimität bedeutet, uns dem Partner zu öffnen, ohne zu erwarten, dass er unsere Äußerungen akzeptiert oder sich seinerseits öffnet, und dass Du Dein Identitätsempfinden und Dein Selbstwertgefühl nicht von ihm und seiner Reaktion abhängig machst. Inwieweit Du zu selbst-bestätigter Intimität fähig bist, hängt unmittelbar damit zusammen, wie weit Du bei Dir bleiben kannst, wenn geliebte Menschen darauf drängen, dass Du Dich Ihren Wünschen und Vorstellungen angleichst. Die selbst-bestätigte Intimität ist greifbarer Ausdruck einer tragfähigen „Beziehung zu sich selbst“.

In der gesamten Literatur zu dem Thema Intimität ist nirgends ein Hinweis zu finden, dass Intimität auch ohne unterstützende Reaktion des Partners denkbar wäre. Somit bleibt ausgerechnet die Form von Intimität unbeachtet, die für krisengeschüttelte Paare am wichtigsten ist.

Fremd-bestätigte Intimität hört sich etwa so an:
“Ich vertraue dir etwas an, aber nur, wenn du dich dann auch mir anvertraust. Falls du dazu nicht bereit bist, lasse ich es sein. Ich will aber, dass wir das tun, also musst du mitmachen. Ich fange an, und dann bist du verpflichtet, dich deinerseits zu öffnen – das ist nur gerecht so. Wenn ich anfange, musst du mir das Gefühl der Sicherheit geben. Ich muss dir vertrauen können!

Ganz anders klingt dagegen selbst-bestätigte Intimität:
„Ich kann nicht voraussetzen, dass du meine Sicht der Dinge teilst. Du bist nicht auf der Welt, um mich zu bestätigen und mir zu sagen, dass ich alles richtig mache. Ich will aber, dass du mich liebst – und das geht nur, wenn du mich wirklich kennst. Ich will nicht, dass du mich ablehnst – aber ich muss das riskieren, wenn ich mich bei dir wirklich angenommen und geborgen fühlen möchte. Es ist an der Zeit, mich dir so zu zeigen, wie ich bin und empfinde, und mich der Tatsache zu stellen, dass ich ein von dir getrenntes, sterbliches Wesen bin. Eines Tages werden wir nicht mehr zusammensein, und ich wünsche mir, dass du mich dann wirklich gekannt hast.

Zur selbst-bestätigten Intimität gehört, dass Du Dich selbst stützt, wenn Du Dich Deinem Partner so zeigst, wie Du bist. Das übliche Muster ist freilich, dass die Partner eine emotionale Verschmelzung eingehen und einander umzumodeln versuchen, damit sie mit ihren Ängsten besser zurecht kommen und das eigene Identitätsempfinden stabil halten. Dagegen setzt echte Intimität voraus, dass Du „an Dir selbst festhältst“.

Wenn Du bereit und fähig sind, Dich so zu zeigen, wie Du wirklich bist, wird der Partner Dir eher zuhören wollen, denn Du verlangst ja keine „Gegenleistung“ von ihm, sondern nur die Gelegenheit, eigene Gedanken zu äußern. Unter diesen Voraussetzungen bleibt die Intimität selbst dann erhalten, wenn Konflikte auftreten – etwa wenn der eine weniger Intimität will als der andere. Wenn Partner nicht auf Bestätigung durch den anderen angewiesen sind, um sich selbst akzeptieren zu können, speist sich die Dynamik der Paarbeziehung nicht aus ihren Schwächen, sondern aus ihren besonderen Stärken. Der Rettungsanker für eine Paarbeziehung in der Krise ist die selbst-bestätigte Intimität, auch wenn fremd-bestätigte Intimität für viele Paare den Normalfall darstellt.

Die Schlüssel zur Liebe und wirklicher Intimität

Wir lernen in diesem Seminar, wie wir den jeweils anderen annehmen können in seinen Bedürfnissen und doch auch die eigenen Bedürfnisse klar äussern und für uns sorgen können. Das Seminar ist für Frauen, Männer und Paare geeignet.

Seminarvoraussetzungen

Das Seminar hat keine besonderen Voraussetzungen und ist hervorragend für den Einstieg in Selbsterfahrung und Tantra geeignet. Das Seminar ist offen für Frauen, Männer und Paare.

Teilnehmerstimmen zum Seminar

Daniela

Liebe Sabine,
habe die Schlüssel zur Intimität gesucht - und finden dürfen. Mit Hilfe Deiner einfühlsamen Haltung und gelebten Achtsamkeit. Aufrichtigen Dank,
Daniela

Gaby aus München

Liebe Sabine,
Deine Herzlichkeit, Deine Authentizität und Deine große Professionalität haben einen Rahmen geschaffen, in dem ich mich recht problemlos ein bisschen "verrücken" und wertvolle (Grenz-)Erfahrungen machen konnte. Macht Lust auf MEHR...
Danke für alles!
Deine Gaby

Regine

Nach meiner wunderschönen Frauenerfahrung bei Sabine und Hannelore im April hatte ich nun den Mut, in eine gemischte Gruppe einzutauchen. Oder besser aufzutauchen??
In Worte fassen kann ich dieses immer noch bis in jede Zelle spürbare Gefühl der Fülle kaum, für den ihr, liebe Sabine und lieber Peter an diesem Wochenende einen so liebevollen und achtsamen Raum geschaffen habt.
Ja, nicht wissen, sondern mit allen Sinnen erfahren - der Schlüssel zu wirklicher Intimität! An diesem so lebendigen, unglaublich erlebnisreichen und tief berührenden Wochenende habe ich den Schlüssel zu meiner persönlichen Schatzkiste entdeckt! Nach vielen Jahren tiefen Schlafes ist das Dornröschen nun endlich erwacht und durfte die Erfahrung machen, dass Nähe alles andere als bedrohlich ist, sondern wunderschön sein kann. Unglaublich, welche verborgenen Türen sich auf einmal öffnen können, wenn Frau einmal ins Fließen kommt...
Namaste, bei euch habe ich das Gefühl, immer noch ein Stückchen mehr nach Hause kommen zu dürfen und heil zu werden. Wie schön, dass es euch gibt - ich komme schon bald wieder!!!

Martin

Bewegend, beeindruckend, berührend und nachwirkend war das Wochenendseminar "Schlüssel zur wirklichen Intimität". Herzlichen Dank lieber Peter, liebe Sabine für euer achtsames Vorgehen, euer engagiertes Leiten!
Vielen Dank auch an alle Teilnehmer des Seminars! Es war mein erstes Seminar, weitere werden folgen!
PS: Das Essen war ebenfalls hervorragend!