Selbsterfahrungstraining & Ausbildung Sexualtherapie

Beginn der Ausbildung
Do.28.11. 18:00 –So.01.12.2019 16:00

Pamela Behnke & Manuel Severin Wilke

 

Institut „Bewusster leben und lieben“

Seminarraum Herzensraum

Haldenweg 8, 87474 Buchenberg

Deutschland

Telefon  08378/213523

www.bewusster-lieben.de

 

Fragen an:  info@bewusster-lieben.de

Ausbildungsmodule, Termine  und Seminargebühren

Modul-1 – Sexualtherapie (4 Tage)

Do.28.11. 18:00 –So.01.12.2019 16:00
Sexualität, was ist das eigentlich? Die sexuelle Entwicklung.

Modul-2 – Sexualtherapie (4 Tage)

Do.30.01. 18:00 –So.02.02.2020 16:00
Der Körper als Spiegel unserer Seele. Die Macht der Scham.

Modul-3 – Sexualtherapie (4 Tage)

Do.26.03. 18:00 –So.29.03.2020 16:00
Mann, Frau, alles dazwischen und deren Idealbilder. Lustlosigkeit . Sexuelle Störungen

Modul-4 – Sexualtherapie (4 Tage)

Do.28.05. 18:00 –So.31.05.2020 16:00
Das Spiel der liebe, Beziehungsdynamik. Sexuelle Phantasien.

Seminargebühren Sexualtherapie-Ausbildung Deutschland Modul 1 bis 4

2.360 € => Ausbildungsgebühr für die Module 1 bis  4
2.200 € => Frühbucherpreis bis zum 28.9.2019 

Eine Ratenzahlung ist möglich.
Die übernachtungs – und Verpflegungskosten sind vor Ort zu bezahlen.

Seminarleitung „Sexualtherapie-Ausbildung“

Pamela Behnke

Manuel Severin Wilke

Lieber lieben & Lustvoll leben – Selbsterfahrung & Sexualtherapie Fortbildung

Selbsterfahrung und Fortbildung in Sexualtherapie. In dieser Seminarreihe erleben und lernen die Teilnehmer Kompetenzen aus dem Bereich Sexualtherapie und Körperarbeit, ebenso ist diese Seminarreihe für Menschen die Ihren sinnlichen Horizont erweitern und heilsame Erfahrungen machen mochten.

Diese Seminarreihe der körperorientierten Sexualtherapie ist eine gute Gelegenheit mehr über sich selbst, Sexualität und den eigenen Körper zu lernen. Der Fokus liegt hier nicht etwa auf einfachen sexuellen oder therapeutischen Techniken auf die wir auf Wunsch natürlich auch eingehen, sondern viel mehr auf unsere sexuelle Kompetenz und Beziehungsfähigkeit, denn dieses ist das Fundament worauf eine erfüllende Sexualität baut. Gemeinsam werden wir in Einzel, Partner und
Gruppenarbeit herausfinden was das bedeutet: Ein ganzheitlicher Ansatz:

Ganzheitliche Sexualtherapie

So wie sich unsere Persönlichkeit im Laufe des Lebens bildet und verändert, genauso entwickelt sich von den ersten Lebensminuten bis zum Tod unsere Sexualität. Es gibt wohl nichts vergleichbares was unsere Identität beeinflusst wie
unsere Sexualität. Ziemlich jede Handlung die wir ausüben ist von der sexuellen Identität beeinflusst. Was wir anziehen, wie wir uns verhalten.

Gerade deswegen ist es so verständlich das Probleme auf dieser Ebene eine tragische Auswirkung auf unser ganzes Lebensgefühl haben können. Grundbedürfnisse auf emotionaler Ebene kreieren Wunsche nach bestimmten Gefühlen, die uns zu sozialen und liebevollen Wesen machen.

Wir empfinden Gefühle von Sicherheit, Akzeptanz, Zugehörigkeit (Bindung), Geborgenheit, Vertrauen und Nahe im Zusammenleben unserer Mitmenschen. Die intensivste Möglichkeit, solche Gefühle zu erleben, besteht in intimem Körperkontakt. Intimer Kontakt ist sexuelle Köperkommunikation. Menschen können sich (wortlos) alle möglichen Gefühle geben.

In Beziehung kommt es oft vor, dass wir Gefühle auf verbaler ebene exkommunizieren oder sogar verdrängen. Häufig sind dies uns unangenehme Gefühle wie Wut, Scham, Unsicherheit, Angst und der Drang nach Autonomie mit welchen wir uns aus den verschiedensten Gründen nicht zeigen mochten. Genau diese begegnen uns dann in unseren intimsten Momenten als somatische Symptome wieder.

Berührung ist sprechen auf körperlicher Ebene. Erleben Menschen dies im Erfüllen ihrer emotionalen Bedürfnisse, sprechen wir vom sich tief einlassen. So wenig die Lust-orientierte Dimension der Sexualität auf Dauer allein stimmt, so wenig ist Liebe, wie wir diesen Komplex nennen können, immer gleich. Je nach Lebensphase treten einzelne Bedürfnisse starker hervor.
Gespeist wird das Zusammenleben, wie auch das individuelle Leben durch die universale Lebensenergie und wird in alten
Kulturen immer ganzheitlich betrachtet; nicht umsonst mit KI oder Libido, also der sexuellen Energie gleichgesetzt.

In unserer verkopften Gesellschaft wird dem lebendigen Ausdruck der Ki-Energie viel abverlangt. Wir haben zu funktionieren. Dabei kommen Bedürfnisse viel zu kurz. Die Achtsamkeit für mich als Person, wird von den Strukturen des Alltags überlagert. .The Show must go on.

Erste Störungen in der Beziehung sind oft sexueller Natur, emotionale Warnlämpchen. Kommt es bei einem Paar zu sexuellen Problemen, liegt die Ursache nicht selten in unerfüllten emotionalen Grundbedürfnissen.

Häufige Beispiele sind Erektionsstörungen, Lust- oder Orgasmus-Störungen. Sexualbehandlung und -therapie setzte bisher am Symptom direkt an. Sexualtherapie als ganzheitliche Behandlungsmethode setzt an der Kommunikation der emotionalen Bedürfnisse an, den Lebensphasen, den diesen natürlichen Potenzialen entgegen wirkenden Kräften. Zuerst denken wir immer an die eigenen Unfähigkeit, die Verletzungen in kindlichen oder jugendlichen Entwicklungsphasen.

Häufig kommen die Einflüsse aus dem Arbeitsumfeld, Glaubenssystemen aus Familie, Kultur und Religion hervor. Dies zu erforschen, bewusst werden zu lassen, sich von nicht mehr aktuelle Glaubenssatze und Muster zu losen setzt nicht selten einen Schub an Persönlichkeitsentwicklung frei, der sich auf alle Lebensbereiche überträgt. Das (Sexual-) Leben wird bewusster und lebendiger. Kreativität, Liebe, gesunder Teint und strahlende Augen sind der Ausdruck einer frei fließenden Lebendigkeit (Libido).

Teilnehmer erhalten im Abschluss eine zertifizierte Teilnahmebescheinigung.

Häufige Themen in der Sexualtherapie

  • Lustlosigkeit
  • Orgasmusprobleme ( z. B. ausbleibend, unbefriedigend )
  • Ejakulatio Praecox ( vorzeitiger Samenerguss )
  • Ejakulatio Retarda ( ausbleibender Samenerguss )
  • Dysparinie ( schmerzen beim Geschlechtsverkehr )
  • Vaginismus ( somatische Verkrampfung der Vagina )
  • Erektionsbeschwerden ( Erectile Dysfunktion )
  • Hypersexualitat ( Sexsucht, Pornosuch )
  • spezielle sexuelle Praferenzen ( Fetisch, Paprahilien )
  • zwanghafte sexuelle Fantasien
  • Unsicherheit der sexuellen Orientierung
  • allgemeine Unzufriedenheit
  • Wunsch nach Veranderung.