Gästebuch
Ich möchte noch etwas ergänzen, was mir am Herzen liegt: Nämlich wie wertvoll die alten Verletzungen sein können.
Ich bin gerade auf ein paar Zeilen von James Hillmann gestossen. Er schreibt:
Wir sollten uns unsere Verletzungen nicht nur als Wunden vorstellen, die geheilt werden müssen,
sondern als Salzminen, aus denen wir etwas Kostbares und Wesentliches gewinnen können,
ohne das unsere Seele nicht leben kann.
Diese alten Wunden stellen wirklich außerordentliche Kraftquellen dar - und dann wird aus endloser Verbitterung über diese alten Verletzungen eine tiefe Dankbarkeit.
Mitlerweile kann ich (nicht immer aber doch öfter) die kleineren und nicht ganz so kleinen Verletzungen in der Gegenwart als Geschenke sehen, die mir zeigen, wo ich noch unerledigte Aufgaben habe. Und dann kann wieder Wachstum geschehen. - und das ist einfach Wunderbar!
