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Rainer Klein Rainer Klein aus Augsburg schrieb am 12. Juni 2017 um 23:54
Ich bin Psychotherapeut und Psychologe seit 30 Jahren und habe an sehr vielen Selbsterfahrungsseminaren teilgenommen (und bis vor 20 Jahren auch selbst welche gehalten.) Es war mein erstes Tantra-Seminar und ich wollte es eigentlich 6 Wochen davor wieder absagen, weil ich schon befürchtet habe, dass es den Schmerz meiner letzten verlorenen Liebe/Trennung wieder richtig hochkochen lassen könnte. Als Psychotherapeut wollte ich mir dann aber doch nicht die Blöse geben vor dem Schmerz zu kneifen und bin dann doch hingegangen. Zuerst war ich unangenehm überrascht über die große Teilnehmerzahl: 40! Das schien mir zunächst nicht dazu zu passen, dass wahrscheinlich auch sehr intime und persönliche Themen aufbrechen würden. Aber der ganze Verlauf des Seminars hat mir dann sehr eindrücklich bewiesen, dass hier alles stimmig war. Ich bin eigenem Schmerz und dem anderer begegnet und habe mich in ihn hineinziehen lassen - und hatte immer das Empfinden und Wissen, sicher gehalten zu werden. (Wie kann der das "wissen"? Über all die Jahre an Selbsterfahrung und eigener psychotherapeutischer Tätigkeit kriegt man halt ein Gespühr dafür, wo ich sicher bin und vertrauen kann.) Natürlich schau ich durch die kritische Brille des kassenzugelassen psychologischen Psychotherapeuten. Wo könnte da irgend ein Humbug stattfinden?(kritische Distanz kann ja auch vom eigenen Trennungsschmerz ablenken). Aber da gab es auch für meinen geschulten Fachverstand nichts auszusetzten. - Außer dass es mir hinterher zuerst schlecht ging. Für ein paar Tage. Bevor es richtig aufwärts ging. Dann war ich mutiger als vorher. PS.: Bei dem Seminar hab ich Menschen getroffen, die mein Herz sehr positiv berührt habe. Ich danke allen von Herzen! es hätte sich wirklich gelohnt, mit ihnen noch länger im Kontakt zu bleiben, bevor "man" sich wieder vom Alltag absorbieren läßt. Peter und Eva: Danke
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