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Judith Judith aus Bregenz schrieb am 17. Juli 2008 um 13:26
Hallihallo Ihr Lieben! Ich bin wieder einmal die erste der Teilnehmer, des vor kurzem zu Ende gegangen Seminars in der Toscana, die einen Gästbuch-Eintrag macht. Ich bin einfach immer noch so erfüllt, gesättigt, aber auch immer noch recht aufgewühlt von der Woche "Im Fluss des Lebens", dass es mir total Wohl tut, einiges in Worte zu fassen und auszudrücken was gerade in mir vorgeht. Am Montag nach dem Seminar bin ich erst um ca. 10.00 Uhr aufgewacht (habe somit verschlafen, denn ich hätte bereits um 10.00 Uhr einen Termin gehabt) und habe gleich meinen ersten Termin abgesagt, denn ich war einfach nicht mehr die Gleiche wie vor dem Seminar und wollte mich durch nichts mehr stressen und in meiner Freiheit einschränken lassen. Und den Schlaf in jener Nacht habe ich so dringend gebraucht, wie noch selten. Die Woche in der Toscana war so intensiv, so revolutionär, so heftig und lebendig, dass es kein Erholungs-Urlaub war, aus dem wir zurück gekommen sind. Die Daheimgebliebenen haben sich gewundert.... Doch Worte zu finden, zu erklären, ist sehr schwer, auch bei Menschen die einem sehr vertraut sind, aber noch nie ein Seminar bei Peter und Eva besucht haben. Sie können sich schlicht und einfach nicht vorstellen, was in einem solchen Seminar alles an Veränderungsprozessen vor sich geht und wie intensiv die Tantra-Übungen sich auf das persönliche Wachstum auswirken können. Doch ich weiss, was alles in einem Tantra-Seminar passieren kann..... Ich bin als recht angepasste, oft sehr nette und brave, oft traurige, ja oft depressive, oft ängstliche, von vielem/n Abhängigen, vom Leben oft enttäuschten, oft ausgebrannten, oft unmotivierten und desillusionierten Frau ins Seminar gereist und kam zurück als total freie, selbstbewusste, unabhängige, fröhliche, lebenslustige, mit Leichtigkeit durchs Leben gehende Frau. Ein völlig anderer Mensch. Sogar meine alte Unterschrift wollte mir nicht mehr gelingen (in der Jugendherberge in Florenz nach dem Seminar) und ich hatte das totale Bedürfnis auch diese zu ändern, als Zeichen meines neuen Lebens. Ich habe auch nach 4 Tagen zurück in der alten Welt das Gefühl, dass ich erst gerade neu geboren wurde und mein eigentliches Leben erst jetzt begonnen hat. Ich erlebe alles bewusst, kann alte Muster total verändern und sehe alles mit anderen, klareren, offeneren Augen. Die Welt ist plötzlich mit so viel schönem bestückt, meine Kinder sind wunderbar und die perfekten Spiegel und Lehrmeister, mein Partner ist völlig verändert, er ist in dieser Seminarwoche zu meinem König geworden. Dreifach neugeboren. Durch die Hölle gegangen und zu einem enorm offenen, achtsamen, gefühlvollem, selbstbewussten, klarem und direktem Mann, der stolz und voll in seiner Kraft daher kommt und mir so viel mehr Freiheit lässt als früher, dass ich mich kaum mehr durch irgendetwas eingeschränkt fühle. Zur Zeit sind die Tage mit ihm einfach nur noch Hochgenuss. Seine Augen sind klar und lassen mich tief in seine Seele blicken. Das ist das wonach ich mich immer am meisten gesehnt habe. Am Sonntag, noch in Florenz (der erste Morgen nach dem Seminar), bin ich um 6.00 Uhr morgens aufgeschreckt und die ganze Seminar-Woche lief im Schnellverfahren vor meinem inneren Auge ab und ich war mir ganz sicher, dass ich jetzt gerade aus einem Traum aufgewacht bin und alles gar nicht passiert ist. Es war wie ein Schock. Ich hatte das Gefühl, ich sei gerade eben aus dem Paradis, aus diesem Traum rausgeworfen worden und hatte die totale Panik, dass mein Leben jetzt einfach weiter gehen würde wie vor diesem Seminar. Doch diese Gedanken waren nur ganz kurz da. Mein Kopf hatte wieder eingeschaltet und hat mir eingeredet, dass das alles unwirklich war und wenn es echt war, dass es absolut schrecklich gewesen war, was an diesem Seminar alles passiert war und mein Verstand wollte sofort wieder die Oberhand übernehmen, doch plötzlich sagte ich STOPP und gleichzeitig wurde ich ganz ruhig und ich war wieder ganz bei mir selber. Und da fühlte ich mich wieder ganz bei mir "zu Hause" und ich fühlte es ganz klar, alles was geschehen war und was an Veränderung stattgefunden hat war pure Heilung und ein Geschenk des Lebens und das Gefühl der Freiheit, das ich in Cappanace entdeckt habe, das werde ich nie mehr vergessen und alles was ich in Zukunft tun werde, werde ich an diesem Gefühl messen. Denn ich will nie mehr etwas tun, was mir diese Freiheit wieder nimmt, auch wenn das hier draussen in der Welt noch mehr Mut und Vertrauen braucht und mir bestimmt auch nicht immer gelingt. Doch ich habe gelernt dem Universum zu vertrauen. Alles ist gut so wie es ist. Trotzdem habe ich in jedem Augenblick neu die Wahl. Jeden Augenblick kann ich mich neu entscheiden. Jeden Augenblick meine momentane Wahrheit leben und dabei die tiefe allumfassende LIEBE in mir spüren, die durch mich und das Universum strömt, immer dann wenn ich ganz frei bin, ganz bei mir, ganz bei mir zu Hause. Wenn jede Begierde, jede Sehnsucht, jeder Hass, Wut, Eifersucht, jede Trauer, Verzweiflung, Depression,... einfach gegangen ist, einfach abgelegt werden konnte, nachdem ich zu allen Gefühlen ja gesagt habe, sie angenommen habe, ihnen gesagt haben, dass es o.k. und ihr Recht ist sich zu zeigen und dann sich alles Schwere einfach auflöst und einfach nur noch purer Frieden einkehrt. Ausserdem habe ich in dieser Woche gelernt wie ich mit Traumas, Eifersucht, Begehren (Sog), Intuition, Gefühlen, Werten/Verstand,... umgehen kann und wie ich mich jeder Zeit selbst ressoursieren kann oder dafür sorgen kann, dass ich das bekomme, was ich gerade jetzt zu meinem "wieder in die Mitte finden" brauche. Ich habe gelernt 100 % selbstverantwortlich zu handeln, Risiken einzugehen, mutig zu sein und mit den Konsequenzen umzugehen. Die Gruppe in der Toskana war einmalig. 23 Menschen jeden Alters, so verschieden, so vielfältig. Innert kürzerster Zeit sind wir zu einer Gruppe von gegenseitigen "Engeln" geworden, die sich alle gegenseitig in ihrer Entwicklung, ihrem Wachstum unterstützt haben. In jedem Moment war Jede/r am richtigen Platz und Ort und verhalf zu so viel Heilung, dass es von unschätzbarem Wert war. Weiter gehts im nächsten Eintrag -> Judith
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