Gästebuch
"Bewusster leben und lieben" Seminar in der Toskana September 2010
Als absolut Trantraunerfahrene, bewusst mir vor dem Seminar nichts an Wissen aneignende Teilnehmerin, (ich liebe Überraschungen) und Peter (Seminarleiter), der mir bei einem vertrauensvollen Vorgespräch die Angst nahm mit dem Satz “ Es wird nichts passieren was Du nicht willst. Es geht um das Äußern von Wünschen und um das erkennen, anerkennen und Setzen der eigenen Grenzen“, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, meine Gedanken und Erfahrungen zu diesem Seminar aufzuschreiben.
Grenzen setzen fand ich gut, damit hatte ich Zeit meines Lebens schon etwas Schwierigkeiten.
Diese Woche in Capannace hat mich, lapidar gesagt, weitergebracht als 5 Jahre Therapie!! Man kann Bücher lesen, Vorträge anhören, stundenlange Gespräche führen und im Kopf sich der Dinge bewusst sein – ein wirkliches Erkennen und eine Chance zur Veränderung bekommt man erst, wenn man die Dinge erlebt und durchlebt mit all den schmerzenden Gefühlen, wenn man sein verletztes inneres Kind aus seinem hintersten Versteck holt, wenn man in einer Runde sitzt, in der einen die Teilnehmer aus der Seele sprechen, wo das Verhalten eines anderen genau dein eigenes ist, wenn du dich in ihm sehen kannst wie in einem Spiegel und wo es dir ganz stark bewusst wird, wie dich dein eigenes Verhalten an dem hindert, das zu bekommen was du dir am meisten wünscht. Wie die Vorurteile die du bei der ersten kennenlern Runde einzelnen Teilnehmer/innen gegenüber gleich mal hast, am Ende der Woche ins absolute Gegenteil gedreht wurden, deshalb weil du den Menschen nahe gekommen bist und weil sie ehrlich und mutig ihre innersten Gefühle und Gedanken geäußert haben – anders gesagt ihre Masken abgelegt haben.
Außerdem ist mein ziemlich schiefes Bild der Männerwelt erheblich gerade gerückt worden. Es gibt sie wirklich, Männer die nicht nur auf Busen, Beine, Po gucken und ständig mit einen geilen Kopfkino herumlaufen, es gibt sie wirklich, Männer die über ihre Gefühle, ihre Ängste und Wünsche reden, deren Gedanken in die Tiefe gehen und die eine Frau als ebenbürtigen Partner sehen und die daran interessiert sind, was diese Frau innerlich bewegt.
Ja die Rituale waren sehr sehr intim und ein Außenstehender würde Alles Mögliche Falsche darüber denken. Das Geben und Nehmen, das sehr vertraute Miteinander findet aber auf einer anderen tiefen, sehr achtsamen Ebene statt, auf der Freude etwas geben zu können, weil es gewünscht und nicht erwartet wird, weil ein NEIN acht voll akzeptiert wird und weil man liebevoll aufgefangen und unterstützt wird, wenn man sich traut an die Überwindung seiner eigenen Blockaden zu gehen.
Peter, an Dich ein herzliches Danke schön, für die intensive lehrreiche Zeit in Capannce. Ich hab zwar andere motiviert mir selbst aber NICHTS getraut – dennoch glaub mir das Seminar wirkt nach und ich merke die Veränderungen die bei mir stattfinden, ich beginne zu Üben im normalen Leben, auch mit dem Wissen dass es nicht immer klappen wird und dass das aber OK ist so, dass dies nichts damit zu tun hat, dass ich es nicht verdient habe, weil ich nicht liebenswert bin.
Und cool war die off Road Fahrt mit Deinem tollen Auto – habe gelesen Autos werden designt um gewisse Gefühle beim Käufer hervorzurufen. Darüber habe ich nachgedacht.
Dein Auto verbinde ich mit: Sicherheit, Kraft, Abenteuer und Wohlgeformt sein.
In diesem Sinne passt es perfekt zu Dir!!!
Und Otmar (König), wie gerne haben wir Dir gedient, denn Du hast uns geachtet und uns liebevoll, erst zu Deinen Gespielinnen und dann zu Deinen ebenbürtigen Königinnen erhöht!!
Du hast anerkannt, dass nichts selbstverständlich ist und uns Deine Dankbarkeit gezeigt. Ein wunderbares Zusammensein!!!
Wir sehen uns bestimmt wieder! Gabi
