Gästebuch
Ich hab beim Seminar "Spuren der Lust" vor allem die Verbundenheit zu Frauen gespürt... und das liebevolle Sein-dürfen so wie ich bin: mit meiner Sehnsucht und meiner Geschichte. Daraus ist dieses Gedicht entstanden:
Das Yoni-Wüstenlied
Für die Yonis dieser Welt,
die sich grade NICHT genießen,
weil ein alter Schmerz sie hält
oder Ängste sie verschließen.
Dieses Yoni-Land ist leer,
sehnt sich nach dem Regen,
und bisweilen ist es schwer,
dort noch eine Spur zu legen.
Manchmal fühle ich mich arm
und vor allem nicht ganz richtig:
ich bin weder feucht nocht warm,
dabei bist du mir so wichtig!
Wer dann vom Orgasmus spricht,
gibt mir das Gefühl:
Meine Wüste kennt er nicht.
Also bleib ich stolz und kühl.
Dieses Schweigen will ich brechen,
weil es mich gefangen hält.
Ich will für die Yoni sprechen,
bis der Regen fällt...
Danke euch allen (auch den Männern!) für die schöne, ehrliche Verbundenheit!
Judith
