Seminar „Wege in die Fülle des Lebens“

2. Kernressource „Bedürfnisse“

Seminarleitung

Michael Zieger und Silke Busse

 

Seminarzentrum Sonnenstrahl

Sebastian-Kneipp-Str. 1

88353 Kißlegg

Telefon  07563/189-0

info@hotel-sonnenstrahl.de

www.seminarzentrum-sonnenstrahl.de

 

Fragen an:  info@bewusster-lieben.de

Seminarbeschreibung „Wege in die Fülle des Lebens“

Im ersten Schritt geht es darum, die eigenen Bedürfnisse wieder zu spüren und in einen direkten Kontakt mit ihnen zu gehen.

Im zweiten Schritt werden wir die Kraft und die Absicht spüren, diese eigenen Bedürfnissen nach Außen zu geben.

Im dritten Schritt (oft der schwierigste) bringen wir unsere Bedürfnisse deutlich zum Ausdruck, zeigen kraftvoll was wir brauchen und können für unsere Bedürfnisse eintreten und uns nähren.

Wir geben uns immer mehr die Erlaubnis, die Fülle des Lebens zu genießen.

2. Kernressource „Einstimmung auf unsere Bedürfnisse“

Alter: 6 Monate bis 1,5 Jahre

 

Die 2. Kernressource im Kindesalter:
Wir machen die Erfahrung, dass unsere Bedürfnisse wahrgenommen werden. Wir wissen, was wir brauchen und wir können für unsere Be- dürfnisse sorgen und uns nähren.

Die 2. Kernressource im Erwachsenenalter:
Wir spüren unsere Bedürfnisse, können sie zeigen und gut für uns sorgen. Wir können den Überfluss des Lebens genießen.

Willis-Bedürfnisse werden erfüllt

Willi zeigt – wie jedes Baby – seine Bedürfnisse ganz deutlich. Sein Weinen wird immer gehört und entweder mit Nahrung, mit liebevoller Aufmerksam- keit oder mit Spielen beantwortet.

Willi nimmt wahr, dass seine Mutter und sein Vater gerne für ihn und seine Bedürfnisse da sind und Zeit für ihn haben. Er erfährt Angenommensein mit all seinen Bedürfnissen und das gibt ihm Sicherheit und Geborgenheit.

Störungen – Überlebensstile – Scham-Identität und Gegen-Identität

Störungen

  • Sein Schreien wird nicht gehört oder ignoriert
  • Sein Bedürfnis nach Nahrung wird unzureichend erfüllt
  • Sein Bedürfnis nach Berührungen wird unzureichend oder nur selten erfüllt
  • Sein Verlangen nach liebevoller Aufmerksamkeit wird missachtet
  • Das Zeigen seiner Bedürfnisse wird bestraft und beschämt
  • Er wird beschimpft und manchmal geschlagen, weil er seine Bedürfnisse zeigt

Überlebensstile

  • Er resigniert und hört auf  seine Bedürfnisse zu zeigen
  • Er verdrängt seine Bedürfnisse
  • Er weiß oft nicht mehr,  was seine eigenen Bedürfnisse sind
  • Er kümmert sich um die Bedürfnisse von Vater und Mutter, in der Hoffnung, dass sie dann seine Bedürfnisse erfüllen

Größte Angst

  • Wenn ich meine Bedürfnisse mitteile, werde ich abgelehnt und sie werden nicht erfüllt

Schwierige Sätze

  • Ich brauche
  • Ich habe Bedürfnisse

Schambasierte Identität

  • Ich bin ein bedürftiges Kind
  • Ich bin es nicht wert, dass man meine Bedürfnisse erfüllt
  • Ich habe keine Bedürfnisse

Gegen-Identität

  • Ich brauche nichts von den anderen
  • Ich kann mir alles selber geben
  • Ich bin nicht bedürftig
  • Ich kann gut geben
  • Andere brauchen mich, aber ich brauche sie nicht
  • Ich bin unabhängig von den anderen ANTI-Abhängigkeit