Gästebuch

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 

Mit * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Es ist möglich, dass dein Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn überprüft haben.
Wir behalten uns vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder nicht zu veröffentlichen.
1966 Einträge
Heiner Heiner aus München schrieb am 3. August 2008 um 13:54
Capannace - Stationen eines Pilgers ... Wenn man durch Florenz' Gassen wandert, so kommt man an mehren Stellen inmitten des lauten Konsumtreibens und der Menschenmenge unvermittelt an einem Kirchen- oder Kapelleneingang vorbei. Was ich dabei erlebe ist jedesmal die Aufforderung, mich zu entscheiden, ob ich Innehalten und mich aus dem Strom herausnehmen oder weitergehen will. So ein Eingang läßt mich nie gleichgültig. Dieses Bild fiel mir ein, als ich darüber nachdachte, was ich in Capannace erlebt habe. Vieles davon war Einladung, aus Gewohnheiten abzuzweigen, innezuhalten und die Wahl zu treffen, etwas anderes als das Bekannte auszuprobieren. Vor allem in den ersten beiden Tagen bin ich heftig konfrontiert gewesen und war mit dieser Wahlmöglichkeit überfordert. Aber dieses Innehalten kann auch bedeuten, daß ich erstmal buchstäblich nichts tun muß. Auch nicht mit der Überforderung. Nicht mit dem Schmerz und nicht mit dem reflexhaften Suchen nach einer Lösung. Ich spüre wieder einmal große Dankbarkeit für diesen Raum, in dem ich innerlich stehen bleiben konnte, ob im Feuer oder in der Kälte, und in meiner Zeit zu meiner Handlung finden konnte. Niemand von Euch wollte mich retten, niemand wollte mich verändern – ich hatte Zeit zum Wachsen. Und dann den Mut zu finden, wieder in Kontakt mit Euch zu treten, mit Scham und Verunsicherung mein Herz zu zeigen. Die Anker waren noch da und die Freude und der Frieden kamen zurück. Viele von Euch durfte ich in dieser Woche als Krieger und Kriegerinnen ihres Herzens sehen, die Mut und Würde zur Hand nahmen um uns etwas von ihren Schwachheiten, Zerbrechlichkeiten und ihrem zarten oder großen Glück zu zeigen. Seid alle, alle herzlich bedankt für diesen Raum, Eure Präsenz und für die vielen Geschenke, die wir ausgetauscht haben! Namaste
Christa Christa aus Mödling bei Wien schrieb am 2. August 2008 um 13:29
Ich habe mir endlich die Zeit genommen, wieder auf eure Homepage zu schauen und bin bei den Gästebucheintragungen hängen geblieben Es ist schier unvorstellbar, wie schnell damit die Woche in Capanacce bei mir wieder präsent war. Nicht, dass ich sie bereits vergessen hätte, nein, aber mein Leben hat mich großteils leider wieder „gekrallt“ – ja daran muss ich noch arbeiten – mich besser abzugrenzen, freizuboxen. Liebe Judith, danke für deine Einträge, es tat mir unheimlich gut deine Eindrücke von der Toskana-Woche zu lesen, denn ich habe mit dir besser wohl mit Alexander in Capanacce unheimlich gelitten und gleichzeitig Erfahrungen gesammelt. Für mich war die Woche eine absolute Berg- und Talfahrt, wie ich sie noch nie erfahren habe. So kannte ich mich nicht, ich bin doch immer gut drauf, stets hilfsbereit, für andere sorgend und achtend und immer schön souverän über allen Dingen. Meine Gefühle hab ich meist tief in mir versteckt und vergraben. Was mich absolut beeindruckt und auch begeistert hat, war die Offenheit, mit der ihr alle ausnahmslos in diese Gruppe gegangen seid – davon hab ich mir viel mitgenommen. Ich hoffe, ich kann es in Zukunft auch etwas besser mich zu zeigen, so wie ich wirklich bin, und meine Gefühle zu akzeptieren und auch zu outen. Ich weiß, es gehört mehr dazu, als nur es toll finden, dass andere so sein können – aber ich glaube, ein Anfang ist gemacht. Für mich war die Woche ein Wahnsinn, sie hätte aber länger dauern müssen. Ich hab ja erst mit Mitte der Woche angefangen, meinen Eispanzer um mich langsam antauen zu lassen – zum vollkommenen Schmelzen bedarf es wohl noch so manches Seminar bei euch, Peter und Eva, mit wunderbaren, offenen, herzlichen, liebenden Menschen.. Einen besonderen Dank möchte ich zu allererst an Marlene richten – danke, für die wunderbaren (!) Momente, die ich mit dir verbringen durfte. Ich freu mich schon auf deinen Besuch in Wien. Heinz, dir auch einen speziellen Dank: dafür, dass du für mich da warst, obwohl ich mich doch sicherlich immer schrecklich abweisend und kühl gegeben habe. Du hast mir viel geholfen, auch wenn ich es nicht so zeigen konnte. Alleine die Erfahrung, dass du in gewisser Weise Besitzansprüche mir gegenüber zeigtest – was mir ja gar nicht gefallen hat - auch das war wichtig, mich und meine Handlungsmuster besser kennen zu lernen. Bernhard, dir danke ich für die außergewöhnlichen Begegnungen mit dir, die guten Gespräche abseits des Frühstückstisches, für das heilendste Kompliment, das ich je bekommen hab und die Aussicht auf weitere Kontakte………. Johannes, dir danke ich dafür, dass du dich zu deiner Eifersucht bekannt hast – nicht dass es mir gefällt, wenn ich solche Gefühle bei jemanden auslöse, nein, bei Gott nicht! Das Gegenteil ist eher der Fall. Aber es war trotzdem gut, dass du es ausgesprochen hast, es hat mich in die Lage gebracht, mich abzugrenzen – was mir so überhaupt nicht gelungen ist – aber es ist mir zumindest bewusst geworden dass ich auf diesem Gebiet einen großen Nachholbedarf habe.. Und auch das ist ein Anfang von meinem neuen bewusster beschrittenen Lebensweg. An alle anderen zusammen: es war einfach wunderbar die Woche in dieser Gruppe auf Capanacce zu verbringen und ich freue mich schon voll drauf, den einen oder anderen wieder zu sehen – sei es in einem Seminar oder auch außerhalb – in Wien oder München. Und eines noch: der Abschied von euch war unvorstellbar für mich: ich, die sich am liebsten einfach verdrückt hätte, sang- und klanglos, unauffällig – ich musste mich in den Kreis stellen und – ich schwöre euch – diese Erfahrung da drinnen, diese Energie, die ihr mir da mitgegeben habt – unvorstellbar, unbeschreiblich – sie ist in mich gefahren, wie noch nix in meinem Leben bisher. Die Umarmung von dir Peter – du weißt, dass ich sie ganz besonders schätzte - die mich wieder zurück runter gezogen und gehalten hat, war das krönende und einzig richtige Ende.……………..ein absolut unerwartetes – wie so vieles in diesem Seminar - und prägendes Abschiedserlebnis. Ich danke euch allen und umarme euch ganz, ganz fest und innig. Namaste! Christa
Ramona Ramona aus Aschau im Chiemgau schrieb am 30. Juli 2008 um 14:53
Zu einem Zeitpunkt an dem ich am allerwenigsten damit gerechnet habe, war der Grund für meine Traurigkeit dann auch ganz präsent. Ich sollte etwas fühlen, was ich so lieber nicht gefühlt hätte und was einge Zeit im Verborgenen lag. Nach dem Zulassen kam das Loslassen und nun erst kann ich das Neue in mein Leben einladen. Plötzlich ist alles soviel klarer und die Verwirrung der letzten Monate scheint vorbei zu sein. Das Leben wartet auf mich. Und ich freu mich drauf.
Ursula Ursula aus Eichstätt schrieb am 29. Juli 2008 um 7:46
"Auf den Spuren der weiblichen Vielfalt" Liebe Sabine und Hannelore, gestern konnte ich sie spüren, die Kriegerin in mir. Ich, die immer so höhenängstig und aus dem (nicht nur) körperlichen Gleichgewicht war, ich traute mich auf einem Drahtseil über einen Tümpel zu balancieren. Ich erinnerte mich an die Übungen zum Zentrieren auf meine Mitte. Ich erinnerte mich an das Kämpfen, an das Zielorientierte. Und ich hatte keine Angst mehr, ich hatte das tiefe Vertrauen in mich und meine Fähigkeit auf meinem Weg zum Ziel zu gelangen. Ich bin nicht mehr die, die ich einmal war! Das wunderschöne und kraftvolle Frauenseminar mit euch hat mir diese Veränderung nochmal deutlich gemacht. Ich muss nicht kämpfen, ich darf bei mir sein und meinen Weg aufrecht, in meinem Tempo, mit Freude und Klarheit gehen. Mit einer herzlichen Umarmung an euch und die anderen tollen Frauen - Ursula
susanne susanne aus München schrieb am 27. Juli 2008 um 21:38
...es war UNBESCHREIBLICH!!!!!!!! Vielen Dank Euch Allen, dass es mir möglich war, mit Eurer Hilfe, meine Lebensfreude zu spüren, die mir kurzfristig etwas abhanden gekommen war. Wer hätte gedacht, dass so viel Kraft in mir steckt, die sich zwar nicht durch Muskelkraft, aber durch Schnelligkeit, Taktik, Freude und Humor zeigt. Vielen Dank Dir Eva und Peter für Euer "für mich da sein" Und an Dich Katrin noch extra ein paar Worte: Ich habe mich gefreut, Dich kennenzulernen.Eigentlich dachte ich am Anfang, Du wärst eine der Assistentinnen, die die Energie im Raum "halten" soll.Wer weiß...irgendwann mal? Du bist eine tolle junge Frau und wenn Du mal zweifelst, wie es beruflich weitergehen soll, denk an Dein Organisationstalent,Deine künstlerischen und kreativen Fähigkeiten und Deine Zuverlässigkeit. Von den Computermöglichkeiten ganz abgesehen.Da lässt sich bestimmt was finden oder? Nächstes Jahr muss ich unbedingt wieder in die Toskana.Ob ich mich wohl jetzt schon anmelden sollte? Ich grüße Euch Alle und hoffe dass sich unsere Wege irgendwann wieder kreuzen. Susanne
Judith Judith aus Bregenz schrieb am 27. Juli 2008 um 13:34
Oh, ich hab grad festgestellt, dass bei meiner Danksagung (siehe Gästebucheintrag vom 17.7.) eine mir total wichtige Person fehlt. Darum möchte ich die Danksagung für Beate jetzt noch nachholen: Liebe Beate, ich möchte Dir danken, dass Du mir wärend dem Semiar immer wieder gezeigt hast, wie wichtig es ist sich selber treu zu bleiben. Du hast mich oft daran errinnert, mir treu zu bleiben und nicht irgendwelchen Idealen oder Vorbildern nach zu jagen oder "einfach mit den Wölfen zu heulen". Ich hoffe sehr, dass es Dir auch im Alltag so gut gelingt Dir treu zu bleiben und klar mitzuteilen was Du nicht willst und ich bin sicher, dass Du damit schon ganz Nahe bist Deine Lebendigkeit, Freiheit und Unabhängigkeit zu leben. Vielen Dank für jede Minute, die ich mit Dir verbringen durfte und die vielen sehr hilfreichen Lernerfahrungen, die Du mir ermöglichst hast. Alles Gute! Pass auf Dich auf. In Liebe und tiefer Verbundenheit Judith
Ramona Ramona aus Aschau im Chiemgau schrieb am 23. Juli 2008 um 15:11
Nachdem ich ein Wochenende "Auf den Spuren der weiblichen Vielfalt" mit wundervollen Frauen verbringen durfte, auf diesem Seminar die sanfte Kriegerin in mir entdeckt habe, die dennoch so unendlich kraftvoll in mir zu spüren ist, die nicht verleugnet werden muß, weil sie einen anderen, eben sanfteren Weg geht, nach diesem Wochenende fuhr ich weiter nach Capannace. Es läuft mir noch immer ein Schauer über den Rücken, wenn ich diese so unendlich große Kraft in mir spüre, die plötzlich so präsent war. Fest mit beiden Beinen auf dem Boden stand sie plötzlich da und zeigte sich mir. Diese Kriegerin in mir ist allerdings manchmal auch "grundlos" sehr traurig und mit der Frage nach dem "Warum" fuhr ich nach diesem Frauenseminar nach Capannace. Aber die Frage mußte nicht lauten, warum sie traurig ist. Sie mußte vielmehr lauten, warum diese Traurigkeit, eine Seite meines Daseins, nicht zugelassen werden kann, warum sie noch immer von mir verleugnet werden muß. Traurig zu sein bedeutete für mich schwach zu sein. Damit nicht dem zu entsprechen, was von mir erwartet wird. Wie oft habe ich gelacht, wenn mir doch zum Weinen war. Ich wollte nicht schwach sein. Auf Capannace habe ich meine Tränen fliessen lassen können, meiner Traurigkeit Raum gegeben und fühlte mich stärker als je zuvor. Ich habe mir erlaubt traurig zu sein und diese Traurigkeit anzunehmen. Zum ersten Mal so richtig anzunehmen. Ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass all meine Verletzungen nach wie vor vorhanden sind, dass ich sie hin und wieder spüre, dass sie mir erhalten bleiben. Aber ich habe auch erleben dürfen, wie ich heute damit umgehe. Für die Werkzeuge die ich an die Hand bekam bin ich unendlich dankbar und setze sie immer wieder ein. Auch das war ein Fehlgedanke, dass nach so langer Arbeit an mir selbst wenig von meiner Geschichte zu spüren sein müßte. Dass ich nur noch die lebenslustige Frau in mir spüren darf, die tanzt, lacht und all das Andere hinter sich gelassen hat. Das habe ich, auch wenn ich Trauer spüre, denn heute schaue ich nach vorn, nicht mehr auf das, was hinter mir liegt und mein Leben so lange bestimmt hat. Aber auch das Andere, Vergangene ist da und verlangt nach wie vor nach Achtung und Respekt, am meißten von mir selbst. Auf Capannace hat die Kriegerin ihr Schild fallen gelassen, hat sich mit dieser so großen Verletzlichkeit gezeigt, war ehrlich sich selbst gegenüber und hatte wunderbare Menschen an ihrer Seite, die ihren Weg begleitet haben. Ich habe geweint, wenn die Trauer gespürt werden wollte, ich war nur dann fröhlich, wenn diese Fröhlichkeit auch wirklich in mir zu spüren war und ich spürte die sinnliche und erotische Frau in der "Rolle" des Boxenluders, eine Seite die mir sehr an mir gefällt und worin ich meine Veränderungen so deutlich spüren durfte. Mir immer wieder bewusst zu machen, was ich erreicht habe, wo ich jetzt gerade stehe, nicht zu verzweifeln, wenn Traurigkeit sich breit macht, die ich nicht spüren will....viele viele wundervolle Erkenntnisse. Ich bin eine Schicht tiefer "gerutscht" und das heißt für mich, mir in Zukunft anzuschauen, wo ich mit all diesen Erkennnissen stehe, auch an der Seite eines Partners. Wie kann ich es herausfinden, wenn ich nicht den Mut habe mich einzulassen? Wenn sich Ängste breit machen, die mich an das Damals erinnern und ich vor ihnen flüchte, weil ich keinen anderen Weg sehe? Wann dieser Zeitpunkt da ist mir anschauen zu dürfen, was jetzt angeschaut gehört.....ich überlasse es dem Universum und vertraue. All ihr lieben Wegbegleiter und Wegbegleiterinnen, ich bin sehr dankbar dafür, Euch begegnet zu sein. In tiefer Verbundenheit zu Euch Ramona
Jutta Jutta aus München schrieb am 21. Juli 2008 um 20:14
Ich bin immer noch im Landeanflug... dabei weiss ich gar nicht ob ich wirklich landen will.Eine Woche Capannace und anschließend eine Woche Meer...fantastisch!Wir haben es genossen und wirklich das Leben gefeiert mit allen Sinnen :-))Wir hatten eine Ferienwohnung oben auf dem Berg,konnten auf das Meer schauen... und die Grillen zirpten genauso laut wie auf Capannace...wir hatten quasi Verlängerung und konnten den ganzen Tag im Lunghi rumlaufen.Ralf wurde etwas komisch angeschaut ;-)aber spätestens als wir unseren "Johannes Schrei" geübt haben (Johannes Du wärest stolz auf uns gewesen)wussten die Mitbewohner im Haus das wir von einem anderen Stern kommen! Das Seminar war wirklich richtig gut, obwohl ich zwischendrin mal das Bedürfniss hatte zu fliehen.Die Konfrontation mit Schmerz,Trauer und unendlicher Verletzlichkeit haben mir gezeigt das ich noch lange nicht alle meine inneren Türen geöffnet habe.Aber ich bin auf einem sehr guten Weg, ich lerne Wut zu entwickeln.Wut auf Menschen die mich tief verletzt und ignoriert haben.Eine Eigenschaft die mir bisher absolut gefehlt hat, von der ich aber glaube das sie wichtig ist.Ich habe Menschen kennengelernt die ich sehr gerne in meinem Freundeskreis hätte...aber wer weiss!? Es gibt noch so viele Seminare und ich bin sicher einige wieder zu sehen!Ich bin ganz im Fluss und hoffe das dies noch lange anhält.Ich vermisse Euch alle :-(( Ich drücke Euch ganz fest und hoffe das ihr alle das Leben mit allen Sinnen geniesst geniesst. Ist das Leben nicht schön?!!! Danke Peter und Eva!!! Ich habe Euch wirklich lieb! Paßt gut auf Euch auf!
Ralf Ralf aus München schrieb am 21. Juli 2008 um 9:41
Le Capannace – eine Woche „das Leben geniessen mit allen Sinnen“ liegt hinter mir/uns. Und wir haben es genossen … mit allen Sinnen … Das Unterthema war „im Fluß des Lebens sein“ – und dieser Fluß hatte rauschende Stromschnellen und ruhige, flache Abschnitte, Untiefen und Wasserfälle, Biegungen und kaltes und warmes Wasser. Es war eine phantastische Reise durch die Gefühlswelt. Ich habe geliebt, Berührungen genossen – sowohl im Geben als auch im Nehmen -, mich in Meditationen ausgelebt, getanzt, gelacht und auch geweint. Da war auch Schmerz und Trauer und auch Unachtsamkeit – obwohl ich das im Nachhinein vielleicht doch relativieren muss. In diesem geschützten Raum ist vieles – vielleicht alles – möglich. Und was geschieht hat seinen Sinn –letztendlich eröffnet Schmerz auch eine Möglichkeit der „Heilung“. Wir sind als Ehepaar in dieses offene Seminar gekommen und sind als Liebespaar gegangen. Meine Liebe zu meiner Frau ist tiefer, offener, klarer, direkter als zuvor – ich hätte nicht gedacht, dass dies möglich ist. Und mehr noch – ich spüre, dass meine/unsere Liebe noch viel mehr überraschendes offenbaren kann. Ich freue mich auf jede Biegung des Flusses unseres Lebens, weil sich das, was sich dahinter öffnet, unser Leben nur bereichern kann. Ich wünsche allen anderen Seminarteilnehmern (den anderen Paaren besonders), dass sie all die positive Energie des Seminars mit in den Alltag nehmen können – und dass aus dem einen oder anderen Chaos letztendlich Heilung wird ... Wir haben den Rahmen, in dem wir uns innerhalb des offenen Seminars als Einzelpersonen bewegen wollten, recht weit gesteckt. Dennoch war uns bewusst, dass zwischen Theorie und Praxis immer auch eine mehr oder weniger große Differenz auftreten kann. Es war sehr spannend zu erleben, wie wir tatsächlich mit Nähe und Berührungen des Partners zu/mit anderen umgehen. Und es war eine sehr bereichernde Erfahrung zu spüren, dass wir sehr viel zulassen können ohne unsere Partnerschaft oder unsere Gefühle füreinander in Frage zu stellen. Eine Erfahrung, die uns ermutigt auch in Zukunft wieder auch an offenen Seminaren teilzunehmen. Im Gegenteil – es gab durchaus Momente in denen ich mir gewünscht hätte mehr als Einzelperson (und weniger als Teil eines Paares) wahrgenommen zu werden und mich als solche auch zeigen zu können. Immerhin habe ich meine eigenen Blockaden wieder ein gutes Stück lösen und mich selbst auch wieder mehr öffnen können. Ich entwickle mich weiter ... Nach dem Seminar haben wir noch eine Woche Urlaub an der Etruskischen Küste drangehängt. Dort haben wir „praktiziert“, was wir „gelernt“ haben – wir haben den Krieger in uns gespürt und den Wind angeschrien, waren Geliebte und Geliebter, König und Königin – und bisweilen auch das Tier oder die Hure. Wir haben viel Skepsis geerntet (was noch vorsichtig ausgedrückt ist) – und haben uns trotzdem gut dabei gefühlt. Jetzt sind wir wieder in die „reale Welt“ zurückgekehrt. Ich sitze im Büro und bin geistig doch in ganz anderen Sphären - ich liebe das Leben und meine Frau mit allen Sinnen und freue mich darauf dem einen oder anderen Seminarteilnehmer im richtigen Leben oder in einem zukünftigen Seminar wieder zu begegnen. Ich freue mich auf neue Begegnungen, Erfahrungen und Berührungen. Ich fühle mich im Fluss. Danke Peter & Eva - danke allen anderen. Namasté.
Judith Judith aus Bregenz schrieb am 17. Juli 2008 um 13:29
2. Teil: Danksagung Es gäb noch so viel zu erzählen doch jetzt möchte ich einfach noch einmal DANKE sagen, an alle die mit mir ihre Zeit geteilt haben in Cappanace und die mir so sehr geholfen haben mich selbst zu entdecken, aus mir rauszukommen, mich ganz leben zu können, wo ich sein durfte wie ich bin, völlig verrückte Dinge tun durfte, mich benehmen konnte wie ein voll durch geknalltes Mädchen, wo ich mich total geborgen gefühlt habe, wo ich mich in jedem Moment getragen und gestützt fühlen konnte und trotzdem immer mit Achtsamkeit, Liebe, Wohlwollen und ohne auch nur irgendwie meine Freiheit einschränkend, mich ständig begleitet gefühlt habe: Danke Susanne für Deine so offene direkte Art und Deine Freundschaft (und die 10.-- Euro -> die schulde ich Dir noch, sorry). Danke Jutta für Deine Tränen und die hilfreichen Gespräche. Danke Ramona für Dein Verstehen und Seelenverwandtschaft. Danke Hannelore für Deine Lebendigkeit und dass Du meine Freundin bist. Danke Christa für Deine Schönheit und Ruhe. Danke Isa für Deine Konkurrenz, für Deine Fröhlichkeit, Deine Natürlichkeit. Danke Marlene für Deine Unterstützung in allen möglichen und unmöglichen Situationen und Deine wunderschönen Augen/Blicke und Deine Freundschaft. Danke Maria für ALLE so tiefen Augenblicke und Begegnungen mit Dir. Danke Andreas für die wunderschönen offenen Gespräche, das Tanzen und Küssen. Danke Heinz für Deine Liebe, Berührungen, Sicherheit, Stütze und dass Du immer für mich da warst (super Ressoursierung). Danke Johannes für Deine Augen (Erkenntnis: Blick in die Seele) und das tolle Lied und die super geile Kopfbewegung. Danke Heiner für Deine tolle Musik und Deine Begleitung im Königsritual. Danke Wilfried für das Spiegeln, das Massageöl reichen und Dein da sein. Danke Sepp für Deine Lebenserfahrung, fürs Organisieren, für Deine Lebensfreude. Danke Ralf für Deine schönen Berührungen und Deine in mir nachklingenden Abschiedsworte. Danke Bernhard für ALLES (Gespräche, Küssen üben, Deine Stütze für mich und Alex, für Deine Telefonnummer -> Notfallnummer, Deine Angebote, Deine Bitten,...). Danke Arno fürs Trommeln, die Musik und Dein schönes Bern-Deutsch. Danke Erich für Deinen Zauber (den werde ich nie mehr vergessen) und jede Minute die ich mit Dir verbringen durfte. Danke Alex, mein über alles geliebter König, für Deinen Mut, Deine Stärke, Deinen Willen und für Deine LIEBE. Ich LIEBE Dich über alles! Und als letztes möchte ich einfach noch einmal Euch, geliebte Freundin Eva und geliebter Peter danken, dass Ihr all das ermöglicht habt. Ihr habt mir damit den Weg in die Freiheit geebnet. Ihr seht mich wieder! Namaste -> Ich verehre Euch mit meinem ganzen Herzen. Judith
Judith Judith aus Bregenz schrieb am 17. Juli 2008 um 13:26
Hallihallo Ihr Lieben! Ich bin wieder einmal die erste der Teilnehmer, des vor kurzem zu Ende gegangen Seminars in der Toscana, die einen Gästbuch-Eintrag macht. Ich bin einfach immer noch so erfüllt, gesättigt, aber auch immer noch recht aufgewühlt von der Woche "Im Fluss des Lebens", dass es mir total Wohl tut, einiges in Worte zu fassen und auszudrücken was gerade in mir vorgeht. Am Montag nach dem Seminar bin ich erst um ca. 10.00 Uhr aufgewacht (habe somit verschlafen, denn ich hätte bereits um 10.00 Uhr einen Termin gehabt) und habe gleich meinen ersten Termin abgesagt, denn ich war einfach nicht mehr die Gleiche wie vor dem Seminar und wollte mich durch nichts mehr stressen und in meiner Freiheit einschränken lassen. Und den Schlaf in jener Nacht habe ich so dringend gebraucht, wie noch selten. Die Woche in der Toscana war so intensiv, so revolutionär, so heftig und lebendig, dass es kein Erholungs-Urlaub war, aus dem wir zurück gekommen sind. Die Daheimgebliebenen haben sich gewundert.... Doch Worte zu finden, zu erklären, ist sehr schwer, auch bei Menschen die einem sehr vertraut sind, aber noch nie ein Seminar bei Peter und Eva besucht haben. Sie können sich schlicht und einfach nicht vorstellen, was in einem solchen Seminar alles an Veränderungsprozessen vor sich geht und wie intensiv die Tantra-Übungen sich auf das persönliche Wachstum auswirken können. Doch ich weiss, was alles in einem Tantra-Seminar passieren kann..... Ich bin als recht angepasste, oft sehr nette und brave, oft traurige, ja oft depressive, oft ängstliche, von vielem/n Abhängigen, vom Leben oft enttäuschten, oft ausgebrannten, oft unmotivierten und desillusionierten Frau ins Seminar gereist und kam zurück als total freie, selbstbewusste, unabhängige, fröhliche, lebenslustige, mit Leichtigkeit durchs Leben gehende Frau. Ein völlig anderer Mensch. Sogar meine alte Unterschrift wollte mir nicht mehr gelingen (in der Jugendherberge in Florenz nach dem Seminar) und ich hatte das totale Bedürfnis auch diese zu ändern, als Zeichen meines neuen Lebens. Ich habe auch nach 4 Tagen zurück in der alten Welt das Gefühl, dass ich erst gerade neu geboren wurde und mein eigentliches Leben erst jetzt begonnen hat. Ich erlebe alles bewusst, kann alte Muster total verändern und sehe alles mit anderen, klareren, offeneren Augen. Die Welt ist plötzlich mit so viel schönem bestückt, meine Kinder sind wunderbar und die perfekten Spiegel und Lehrmeister, mein Partner ist völlig verändert, er ist in dieser Seminarwoche zu meinem König geworden. Dreifach neugeboren. Durch die Hölle gegangen und zu einem enorm offenen, achtsamen, gefühlvollem, selbstbewussten, klarem und direktem Mann, der stolz und voll in seiner Kraft daher kommt und mir so viel mehr Freiheit lässt als früher, dass ich mich kaum mehr durch irgendetwas eingeschränkt fühle. Zur Zeit sind die Tage mit ihm einfach nur noch Hochgenuss. Seine Augen sind klar und lassen mich tief in seine Seele blicken. Das ist das wonach ich mich immer am meisten gesehnt habe. Am Sonntag, noch in Florenz (der erste Morgen nach dem Seminar), bin ich um 6.00 Uhr morgens aufgeschreckt und die ganze Seminar-Woche lief im Schnellverfahren vor meinem inneren Auge ab und ich war mir ganz sicher, dass ich jetzt gerade aus einem Traum aufgewacht bin und alles gar nicht passiert ist. Es war wie ein Schock. Ich hatte das Gefühl, ich sei gerade eben aus dem Paradis, aus diesem Traum rausgeworfen worden und hatte die totale Panik, dass mein Leben jetzt einfach weiter gehen würde wie vor diesem Seminar. Doch diese Gedanken waren nur ganz kurz da. Mein Kopf hatte wieder eingeschaltet und hat mir eingeredet, dass das alles unwirklich war und wenn es echt war, dass es absolut schrecklich gewesen war, was an diesem Seminar alles passiert war und mein Verstand wollte sofort wieder die Oberhand übernehmen, doch plötzlich sagte ich STOPP und gleichzeitig wurde ich ganz ruhig und ich war wieder ganz bei mir selber. Und da fühlte ich mich wieder ganz bei mir "zu Hause" und ich fühlte es ganz klar, alles was geschehen war und was an Veränderung stattgefunden hat war pure Heilung und ein Geschenk des Lebens und das Gefühl der Freiheit, das ich in Cappanace entdeckt habe, das werde ich nie mehr vergessen und alles was ich in Zukunft tun werde, werde ich an diesem Gefühl messen. Denn ich will nie mehr etwas tun, was mir diese Freiheit wieder nimmt, auch wenn das hier draussen in der Welt noch mehr Mut und Vertrauen braucht und mir bestimmt auch nicht immer gelingt. Doch ich habe gelernt dem Universum zu vertrauen. Alles ist gut so wie es ist. Trotzdem habe ich in jedem Augenblick neu die Wahl. Jeden Augenblick kann ich mich neu entscheiden. Jeden Augenblick meine momentane Wahrheit leben und dabei die tiefe allumfassende LIEBE in mir spüren, die durch mich und das Universum strömt, immer dann wenn ich ganz frei bin, ganz bei mir, ganz bei mir zu Hause. Wenn jede Begierde, jede Sehnsucht, jeder Hass, Wut, Eifersucht, jede Trauer, Verzweiflung, Depression,... einfach gegangen ist, einfach abgelegt werden konnte, nachdem ich zu allen Gefühlen ja gesagt habe, sie angenommen habe, ihnen gesagt haben, dass es o.k. und ihr Recht ist sich zu zeigen und dann sich alles Schwere einfach auflöst und einfach nur noch purer Frieden einkehrt. Ausserdem habe ich in dieser Woche gelernt wie ich mit Traumas, Eifersucht, Begehren (Sog), Intuition, Gefühlen, Werten/Verstand,... umgehen kann und wie ich mich jeder Zeit selbst ressoursieren kann oder dafür sorgen kann, dass ich das bekomme, was ich gerade jetzt zu meinem "wieder in die Mitte finden" brauche. Ich habe gelernt 100 % selbstverantwortlich zu handeln, Risiken einzugehen, mutig zu sein und mit den Konsequenzen umzugehen. Die Gruppe in der Toskana war einmalig. 23 Menschen jeden Alters, so verschieden, so vielfältig. Innert kürzerster Zeit sind wir zu einer Gruppe von gegenseitigen "Engeln" geworden, die sich alle gegenseitig in ihrer Entwicklung, ihrem Wachstum unterstützt haben. In jedem Moment war Jede/r am richtigen Platz und Ort und verhalf zu so viel Heilung, dass es von unschätzbarem Wert war. Weiter gehts im nächsten Eintrag -> Judith
Klaus Ilzhöfer Klaus Ilzhöfer aus Tegernbach schrieb am 14. Juli 2008 um 19:54
Liebe Eva und lieber Peter, ich bin euch unendlich dankbar, dass ihr diese tolle Arbeit mit und an Menschen tut. Es war nun das vierte Wochenendseminar, das ich mit euch beiden und vielen wertvollen lieben Menschen erleben durfte. Mir wurde seit ca. 1 Jahr klar, dass ich mich um mein inneres Kind kümmern muss und habe mich so die letzten Monate total dafür geöffnet. Noch im Flow vom letzten Seminar vom Wochenende davor bin ich in das Seminar ?Heilung des inneren Kindes? gegangen in der Gewissheit, es wird sich viel tun. Das Seminarhaus unmittelbar an der Illerschleife ? so fast ein wenig am Ende der Welt ? hat sehr starke positive Energien. Was ich dann in den beiden Tagen erlebt habe, hat jegliche Vorstellungskraft übertroffen. Immer wieder traf ich genau im richtigen Zeitpunkt auf die richtigen Menschen in der Gruppe, die einerseits mir zur Heilung dienten. Anderseits konnte ich für sie eine Hilfe bei ihrer Heilung sein. Das ist ein tolles Gefühl. Bei meiner Reise in die Kindheit begegnete ich sehr vielen verletzten Situationen, die vor mir standen, als wäre es gestern gewesen. Als ich in den Situationen der Verletzungen war, war da weniger Schmerz als Verstehen meiner Handlungsweisen und Reaktionen. Auch durfte ich sehr schöne Situationen der Kindheit hautnah vor Augen haben. Ich konnte unter die Kindheit einen dicken Strich ziehen und sagen: ? Es ist wie es ist. Die Vergangenheit ist unabänderbar. Dein Leben liegt vor dir?. Ich konnte sehen und erleben, dass alles was ich brauche, bereits da ist. In einer der Meditationen erlebte ich, wie aus dem kleinen frechen Elefantenbaby ?Early Klaus? ein kraftstrotzender laut brüllender Elefant im Urwald wurde (Freiheit) Oh tat das gut!!! Am Ende des Seminars war ich von der erlebten Fülle total überwältigt, überglücklich und tief dankbar. Am Montag danach war es mir nicht möglich meine Empfindungen hier zu schreiben. Das war einfach eine unendliche Fülle und überhaupt nicht geordnet. In der vergangenen Woche konnte ich schon sehr viele Erkenntnisse real umsetzen. Viele Situationen sind sehr gut verlaufen, weil ich mit einer anderen Einstellung durchs Leben gehe und mit den Verletzungen umgehen kann. Ich wünsche mir, dass ich immer mehr ganz bei mir bleiben kann. Heute, eine Woche nach dem Seminar, durchzieht mich eine tiefe friedevolle Dankbarkeit. Ein herzliches Dankeschön an die lieben tollen Menschen in der Gruppe. Manche sind zu meinen Freunden geworden. Klaus
Inge Inge aus München schrieb am 14. Juli 2008 um 19:52
Liebe Eva, lieber Peter, vielen Dank für das wunderschöne, tiefgehende Seminar -Heilung des inneren Kindes-. Das Wochenende hat wirklich viel Spaß und Freude gemacht und meine Lebenseinstellung positiv verändert. Ich werde noch lange von der kraftvollen Energie der Gruppe zehren und hoffentlich meine alten Elefantenpfade nachhaltig verlassen haben. Euer Newsletter ist dabei sehr hilfreich! Ich werde bestimmt bald wieder zu einem Eurer Seminare kommen. Namaste Inge
eine Sehnende eine Sehnende aus ... schrieb am 8. Juli 2008 um 17:02
...ich suche nach Wegen, Seelen, bin verletzt - setze meine Worte irgendwo rein, wo ich denke, jemand versteht, verzeiht mir das, und auch, daß mein Text nicht glücklich ist. Bitte keine Kommentare dazu hier online, und wenn überhaupt jemand was sagen möchte, dann an meine Mailadresse - ohne neue Angriffe und Verletzungen zu setzen - vielleicht kann jemand verstehen?: ...ich lese seit Monaten in Foren, versuche etwas zu finden, das erklärt, warum Berührung - eine solch tiefe Berührung, wie ich sie mit über 30 erst seit ganz kurzer Zeit erfahren habe, während eine Tantramassage - scheinbar nur noch gegen Geld gespürt werden darf; und über die Distanz, die trotz allem Sein-Dürfen - angeblich - zwischen der Masseuse und der/dem Empfangenden hervorgestrichen wird; die Verlassenheit, die mich ergreift, kaum bin ich draußen, alleine, nach zwei, drei Stunden unfaßbarer Berührung! Wißt Ihr, wie manche damit schwanger gehen, draußen, dann, wenn das Geld über den Tisch gewandert ist, schwanger mit jeder Menge Sehnsucht und Verzweiflung, weil die Defizite - jahrelange Berührungslosigkeit, Mißhandlungen etc., ungelebte Sexualität und und und - nun zwar einen Ort haben - aber das bittere Gefühl bleibt, daß man den für ein paar Stunden Gebenden menschlich am Ende der Session egal ist - oder stimmt das nicht? Was ist mit Zärtlichkeit, die ich vielleicht empfinde, für die mich Berührende, weil ich sehr wohl auch ihr Inneres erahne, in ihrem Blick, wie auch immer, wenn da eine stumme Verbindung ist (oder bild ich mir die ein?) Ich möchte fragen: sind wirklich alle gleich bei den Gebenden, nämlich nicht mehr als zahlender Kunde? Bin ich, die ich mich offen und verletzlich wie nie, vor einer solchen Frau (hin)gebe, genau das gleiche, wie so ein Typ - und davon gibt es viele, ich habs gelesen, gehört, auch live, etc. - ein Typ, der nach so einem solchen Erlebnis schmierige Dinge in Foren schreibt, über diese Frauen, die so wunderbare Berührungen geben? Bin ich mit meiner ganzen hilflosen, sehnsüchtigen Seele dann das gleiche?!? Und darf nicht zeigen, wenn ich diese Frau zärtlich achte, schätze, mag...?...muß mich damit zurückhalten, darf mit allem nur sein, solange der Zähler läuft? Danach kein Wort, keine weitere Verbindung, keine Mail, höchstens von mir, ohne Antwort, nichts, keine Menschlichkeit, nur Leere? Nicht jeder kann diese erlebten Dinge mitnehmen, wie einen Einkauf, oder einfach ein reich geschnürtes Paket, was immer, und das mit sich tragen und pure Erfüllung spüren, bei manchen hinterläßt es eine tiefe Sehnsucht, die kein "Normaler" zu stillen können scheint... Ich möchte nicht angreifen, nein, ich frage nur: spürt wirklich niemand dieser Frauen im Einzelfall Zuneigung und etwas, das sich unterscheidet, zwischen dem einen und dem anderen "Kunden"/MENSCHEN??? Mir war, als ob die Frau, bei der ich zuletzt war, kleine Gesten und Dinge getan hat, die für mich waren, für meine Seele, weil sie mich gefühlsmäßig erfaßt hat, mit klugen, warmen Augen - aber vielleicht wars Show für den Geldbeutel? Ist es nicht ein grundlegendes Zeichen unserer Zeit, daß wir uns diese Tiefe kaufen müssen, weil es sie sonst, wenn überhaupt je, nur noch in Verbindung gibt, mit Einengen, einem Zahlen auf andere Art, dem Zahlen mit der eigenen Persönlichkeit, dem Zahlen durch Ertragen von Verletzungen, im Zusammensein, für ein paar Krumen Liebe? Sollte es nicht anders sein?? Sollten wir nicht echte Liebe und Berührung zulassen können, immer, ohne Scham, da, wo wir uns getroffen fühlen, angezogen, von einem Blick, einem Wort, einer Geste? Nein, sagen Sie mir nicht, ich brauch ne Therapie - denn ich stelle existentielle Fragen, und Psychiater sind nicht die, die ich um Antwort frage. Ich frage als dreißigjährige Frau, fassungslos alleine in einer grotesken Welt, ob die Gebende in ihrem Job niemals fühlt, im Einzelfall, und ob wir in dieser Welt nur noch Liebe - scheinbare - und Berührung und Tiefe gegen Cash oder neue Abhängigkeiten haben können? Und: ist niemandem klar, was das mit den Menschen macht? Und die Parkuhr läuft...wartet auf neue Fütterung, sonst "liebt", hält, trägt, wiegt sie einen nicht zärtlich im Arm...und wer das Geld nicht hat, weil er krank ist, verarmt, am Rande - der kann sich die Liebe eh nicht leisten!?! Und es erlernen, in Seminaren - spüren, erfahren, wie man sich selbst plötzlich in allen Facetten vor zig anderen erleben kann, ohne daran zu sterben - aber auch das unerschwinglich für die, die im Dunkeln stehen und dieser Liebe und Gemeinschaft doch so viel mehr bedürfen als die Nicht-Verletzten, Gesunden - also - ich bin arm, krank, also muß ich zugrundegehen, verdursten, verzweifeln am Schmerz? Wo sind die, die begreifen, halten, die Wunden mit echtem Gefühl berühren... > > > > > > Ich jedenfalls trage diese Gefühle und die Fragen und die Suche mit namenloser Traurigkeit in mir. > > > > > > Ich setze diesen Text jetzt blind ins Netz, in der Hoffnung, Seelen zu finden,die verstehen - und hoffe auch auf Ihre Antwort - ich weiß, das ist ein seltsamer Weg, aber ich...wußte mir nicht mehr zu helfen, kann diese Dinge nicht mehr alleine in mir bewegen... > > > Eine Sehnende, 38
Reinhard Reinhard aus Buxtehude schrieb am 28. Juni 2008 um 22:55
Liebe Eva, lieber Peter, als ich mir vornahm mal wieder ein Seminar bei „bewusster-lieben...“ mitzumachen war mir schon klar, dass das für mich ein bewegtes Wochenende wird. Nun war ich bei dem Seminar „Heilung für Dein inneres Kind“ dabei. Höhen und Tiefen habe ich erlebt und dabei wieder viel über mich gelernt. Die Gruppe hat mich getragen und ich konnte reichlich abgeben. Die Freude und Lebenskraft überwiegt und hält an... Ich danke Allen für dieses schöne Wochenende. Vielleicht sieht man sich mal wieder, ich bin auf jeden Fall wieder dabei! Namasté Reinhard
Stefan Naschberger Stefan Naschberger aus Tirol schrieb am 28. Juni 2008 um 17:48
hallo Leute, Vor einer Woche war ich auf dem Seminar "Heilung für dein inneres Kind". Es war ein sehr intensives Wochenende und ich bin froh, diesen Schritt getan zu haben. Ich möchte mich auf diesem Weg bei dir Eva und bei dir Peter auf das herzlichste bedanken. Durch diese Erfahrungen bin ich einen Schritt weiter auf meinem Weg gegangen und die Begegnungen mit so vielen wundervollen Menschen ist einfach nur schön. Danke Stefan
Renate Renate schrieb am 23. Juni 2008 um 6:24
Ich habe nicht gedacht, wie sehr sich mein Lebensgefühl an nur einem Wochenende verändern kann. Ich fühle mich kraftvoll, lebendig, im Glücksrausch mit meinem Mann, obwohl - oder vielleicht gerade weil ich alleine im Seminar war. Danke an Peter, Eva, Sonja, Reinhard
Edgar Edgar schrieb am 13. Juni 2008 um 20:38
Liebe Hannelore, lieber Peter, vielen Dank für das wunderschöne Massageseminar auf dem Knaubenhof, welches Ihr beide so wunderbar gestaltet und geleitet habt. Für mich waren das meine erste intensive Erfahrungen mit Tantra und es hat mich überwältigt und zu tiefst berührt und bewegt. Deshalb einen besonderen Dank an Dich Peter, dass Du mir noch so kurzfristig die Teilnahme ermöglicht hast. Liebe Barbara und Ramona Ihr habt mir großes Vertrauen und Achtsamkeit entgegengebracht, für das ich mich bei Euch recht herzlich bedanken möchte. Ebenso möchte ich mich auch bei allen Seminarteilnehmerinnen und Teilnehmer bedanken für Eure Offenheit und Euer Vertrauen. Es hat mich absolut beeindruckt, wie eine Gruppe in einer so kurzen Zeit der Begegnung in dieser Form zusammenwachsen kann. Durch diese neue Erfahrung habe ich viele neue Werkzeuge sammeln könne, welche mir im täglichen Leben bestimmt von großem Nutzen sein werden um Alltagssituation besser zu meistern. Aber ich glaube, dass ich noch ganz am Anfang eines neuen, spannenden Weges stehe und da Eure Seminarangebote so vielfältig sind, war das mein erstes, aber bestimmt nicht das letztes Seminar welches ich mit Euch erleben möchte. Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen Namasté Edgar
Anke und Rainer Anke und Rainer schrieb am 11. Juni 2008 um 18:37
Liebe Eva und lieber Peter, als wir uns zu dem Seminar "Tantra-Massage für Paare" angemeldet haben, war unsere Beziehung (nach ca. 25 Jahren) an einem Punkt angelangt, wo wir nicht wussten, ob wir es noch weiterhin gemeinsam schaffen würden. Der im Seminar so schön beschriebene Teufelskreis von Unzufriedenheit, Vorwürfen, beleidigt sein und auf Distanz gehen hatte uns seit langem voll im Griff. Ohne jegliche Tantra-Erfahrung und Ahnung, was uns da genau erwarten würde, haben wir dem Seminar als einer Art letzte Chance für uns entgegen gesehen. Was wir dann an dem Wochenende mit Euch erleben durften lässt sich nur schwer in Worte fassen. Wir haben es jedenfalls geschafft unsere verschütteten, aber nach wie vor starken Gefühle füreinander wieder an die Oberfläche zu bringen. Sämtliche Blockaden lösten sich in Nichts auf, und das wieder in-Fluß-kommen blockierter Energien war förmlich zu spüren. Wir sind immer noch tief bewegt und erstaunt darüber, dass dies in so kurzer Zeit und in solcher Intensität möglich wurde. So sind wir Euch beiden unheimlich dankbar dafür, dass Ihr uns mit diesem Seminar durch Eure Offenheit, Unbefangenheit und Professionalität einen so wunderbaren Neuanfang ermöglicht habt. Unsere Befürchtung, dass sich die Erfahrungen dieses Wochenendes nicht in unseren Alltag herüber retten lassen, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt - im Gegenteil - wir haben es wunderbar geschafft, sie zu integrieren und täglich aufs neue zu leben. Unsere Kinder staunen nur noch. Darum sind wir uns auch überraschend einig, dass wir auf diesem tantrischen Weg gemeinsam weiter gehen und noch mehr Überraschendes entdecken möchten. So freuen wir uns schon auf ein weiteres Seminar mit Euch hoffentlich im nächsten Jahr. Hier noch ein kleiner Verbesserungsvorschlag: Wir hätten es im Nachhinein schön gefunden, uns ganz zu Anfang unsere "Insel" mit unseren mitgebrachten Dingen gemütlich für das ganze Wochenende herrichten zu können und nicht für die gemeinsamen Runden mit der Gruppe wieder umräumen zu müssen. Euch beiden ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für Euer so sein und alles, was Ihr uns damit an diesem unvergesslichen Wochenende geschenkt und ermöglicht habt. Anke und Rainer
Maria Harz Maria Harz aus Bad Staffelstein schrieb am 8. Juni 2008 um 15:02
Ich habe das Seminar "Weibliche Sexualität" Ende Mai bei Euch erlebt. Zwar kam ich zunächst mit einiger Skepsis, aber bald konnte ich spüren, wie tief mich das Zusammensein, Lernen und Erleben mit so vielen unterschiedlichen Frauen berührt. Diese unsere wunderbare weibliche Energie ist so schön, ich habe immense Kraft und Lebensfreude in mir gefunden und darüberhinaus die tiefe Verbundenheit mit Frauen erlebt - keine Angst mehr vor meinen Geschlechtsgenossinnen!!! Liebe Sabine, liebe Hannelore, ich danke Euch für Euere achtsame Präsenz und dass Ihr seid, wie Ihr seid! Maria